Es ist wie es ist: 50 Jahre Forschungsreise – mit Christo Quiske

Shownotes

In dieser besonderen Folge sitzen wir nicht im Studio, sondern im Wohnzimmer von Leanders Vater – und tauchen gemeinsam ein in fast fünf Jahrzehnte Suche nach Sinn und innerem Frieden. Wir sprechen über spirituelle Wege, Seminare, Erleuchtung, Selbstwert und die großen Fragen hinter unserem Denken und Handeln.

Warum fühlen sich so viele Menschen „nicht genug“? Und was hat es mit diesem einen inneren „Klick“ auf sich?

Es geht um Identität, Bewusstsein und die manchmal absurde Komik unseres Egos und um echte persönliche Erfahrungen, Zweifel und Erkenntnisse aus 49 Jahren innerer Suche. Am Ende steht die Frage: Wer bin ich eigentlich, wenn ich mal kurz aufhöre, jemand sein zu müssen?

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Transkript anzeigen

00:00:07: Ihr Lieben herzlich willkommen bei eurem Lieblings-Podcast.

00:00:11: Gleich mit Proben und heute haben wir wieder eine sehr spezielle Folge, denn wo sind wir denn lieber Leander?

00:00:16: Wir sind beim einem Date, wir sind bei Christo Quiske Applaus ladies and gentlemen in seiner Wohnung.

00:00:23: er sitzt da.

00:00:25: Wir können nicht noch mal die gleiche Begeisterung spielen.

00:00:27: Das ist nämlich unser zweiter Anlauf hier, wir hatten technische Probleme beim ersten Mal.

00:00:31: Jetzt die

00:00:31: Begeistungen noch höher?

00:00:32: Jetzt die Begeistungen ruhig hoch aber ich muss sagen dein Intro war besser als beim ersten mal.

00:00:35: Beim ersten mal bist du das Wort speziell reingesteupert.

00:00:38: jetzt war es spot on insofern gut dass wir eine zweite Runde machen.

00:00:40: Nice und gut fand euch euer Move mit mal abklatschen damit man auch sieht dass wir... Genau!

00:00:47: Wir sind wirklich in einem Raum.

00:00:50: Auch wenn es hier aussieht wie im Zoom-Meeting mit virtuellen Hintergrund, das ist echt alles hier, Leute!

00:00:55: Hier ist alles echt und wir haben gerade eben festgestellt... So, da haben wir euch an Dad gefragt, mit wieviel Jahren hast du eigentlich angefangen dir die großen Fragen des Lebens zu stellen?

00:01:06: So möchte ich das mal nennen.

00:01:07: Und dann hat er kurz gesagt, also mit thirty six und jetzt ist er eighty six.

00:01:12: Also ist wirklich dieses Jahr fünftigjähriges Jubiläum

00:01:16: Erleuchtungshubiläum.

00:01:20: Das kann ich leicht korrigieren,

00:01:23: und zwar ...

00:01:25: Ich hab ja so eine Art von Fimmel mit der Zahl sieben aus meiner Geschichte her die sieben Prinzipien.

00:01:32: Und dann gilt sieben als ein besonderes

00:01:35: interessantes

00:01:35: spirituelle Zahl, obwohl ich das Wort spirituell gar nicht benutze, weil es eben zu viel genutzt ist.

00:01:42: Aber die Sieben sind eine magische Zahl für mich.

00:01:45: Und dann war vor ihrs Jahr das Jahr, wo ich genau sieben mal sieben Jahre ... ...

00:01:54: neunundvierzig

00:01:55: Jahre feststellen konnte.

00:02:00: Das klingt jetzt ein bisschen überheblich aber so habe ich mich gefühlt.

00:02:03: Ich hab nach sieben Mal sieben Jahren sagen können, dass für den Herrn am Modifizieren erreicht was ich gesucht habe!

00:02:14: Und zwar genau mit neunvierzig

00:02:16: Jahren, das passt großartig.

00:02:17: Neunvierzig Jahre Suche?

00:02:20: Nicht vor dich diese Platte Fünfzig da,

00:02:23: sondern mit neuneinvierzigeren Suche.

00:02:25: und das begann dann bei mir also mit Sechsensebzig und es waren neunzentfünft acht, ich hab das also... Ich bin ja am rechten nicht so

00:02:32: gut,

00:02:33: habe dann ausgerechnet, das sind genau neun vierzig Jahre,

00:02:35: war

00:02:36: überselig dass sich die magische Zahl sieben sogar zweimal, also sieben mal sieben in meine persönliche Autobiografie oder meine Selbstwanderung einbauen konnte als Bestätigung von etwas, was ich ja nur im Jahr einbilde.

00:02:53: Aber das ist auch

00:02:53: schön

00:02:53: so eine Art von Selbstbestätigung.

00:02:56: Ja, das ist sehr gut!

00:02:57: Also es heißt wir holen... Wir feiern gar nicht aus Fünfzig, sondern wir feiern das Neunvierzigjährige

00:03:02: nach

00:03:03: in diesem Jahr.

00:03:04: Ich finde das großartig.

00:03:05: Jetzt beginnt schon

00:03:06: seit einem Jahr eine neue Periode, aber die ist noch so frisch im Entstehen.

00:03:11: Die ist noch nicht zu benennen und zu beschreiben...

00:03:13: Auf den nächsten neunvierzig Jahre?

00:03:14: Ja

00:03:15: wir sehen uns dann nochmal!

00:03:17: Und wir wollen heute sprechen über genau die Erkenntnisse aus diesen Neunvierzig Jahren.

00:03:23: vielleicht auch ein paar Dinge wo man sagt ja das war eine interessante Erfahrung aber weiß ich wie hilfreich die waren vielleicht auch so wo man Rückblicken sagen würde ah war vielleicht eher Verwirrung, gerade dieses Streben nach.

00:03:35: ich muss erleuchtet werden.

00:03:36: Ich muss was erreichen, das du ja auch in einem Nebensatz schon gesagt hast und wir sind auch durchaus interessiert an so ein paar Anekdötchen.

00:03:43: Du bist ja um die Welt gereist für diese Forschungsfrage Wer bin ich?

00:03:48: könnte eine der Forschungsfragen sein gab es vielleicht zwischendrin auch andere?

00:03:51: Und hast in Indien verschiedenste Meister besucht im verschiedensten interessanten sozialen Settings?

00:03:56: Ja, doch vor allem soziologisch finde ich das auch spannend.

00:04:02: Wie ist da so das Zusammenleben auf so einer Range in den USA oder in irgendwelchen Aschramms?

00:04:10: Oder in irgendwelschen Satz-Sangs mit ziemlich vielen verschiedenen Gurus und anderen Philosophen und Philosophinnen?

00:04:19: Und wie es sieht das im Jahr zwanzig sechsundzwanzig für dich aus?

00:04:22: diese Suche die ist ja auch... Ich muss sagen du bist ja auch mit der Zeit gegangen.

00:04:25: Du bist da ziemlich digital geworden.

00:04:27: in deinem Austausch.

00:04:30: Neben den Büchern bist du ein Fan von YouTube-Speeches und so was.

00:04:35: Vom

00:04:35: Auseinandersetzung

00:04:36: mit künstlichen Intelligenz zu dem Thema, also mein Dad ist voll mit der Zeit gegangen.

00:04:40: Früher noch in Flieger nach Indien heute macht er das alles hier schön vom Balkon aus.

00:04:44: Ich habe für mich dann noch diesen Satz

00:04:47: gemacht.

00:04:48: Haben wir dein Papa überhaupt schon vorgestellt?

00:04:52: Können wir während der Zeit

00:04:53: machen!

00:04:55: Und dein Papa.

00:04:56: Ja,

00:04:56: Papa

00:04:57: auch.

00:04:57: Das

00:04:58: ist für die Zuhörer...

00:04:59: Die dritte Folge mit ihm?

00:05:01: Genau!

00:05:01: Die ersten beiden waren schon totale Renner und deswegen sind wir froh, dass wir heute wieder hier sein dürfen und nochmal ein bisschen ins Detail reingucken und vielleicht das Spotlight auf die bisher unbeleuchteten Flecken von deiner Story setzen dürfen.

00:05:17: Und du warst noch in den Satz rein?

00:05:18: Das

00:05:18: Interessante ist

00:05:19: ja,

00:05:20: das ist wahrscheinlich wie bei jedem Film.

00:05:22: Da werden verschiedene Zähnen gespielt und dann sucht man für diesen Film einen Namen.

00:05:27: Ich bin nicht auf die Forschungsreise gegangen

00:05:30: vor neunvierzig

00:05:31: Jahren,

00:05:32: wenn wir das mal als Anfangspunkt nehmen, sondern

00:05:37: mir fiel da was ein... ich habe nicht gesagt, ich gehe jetzt neun vierzig

00:05:41: Jahre auf eine Forschungs-

00:05:42: reise!

00:05:45: Ein Jahr oder vierzehn Tage fahre ich da zu einem ganz berühmten Seminar, weil das der Beginn meiner Forschungsreise

00:05:53: ist.

00:05:55: Das heißt es wird ja das was ich getan habe würde.

00:05:59: im Nachhinein wird das in einen bestimmten

00:06:01: Kontext

00:06:02: gestellt damit es eine Sinnhaftigkeit

00:06:05: ergibt

00:06:07: Wenn du

00:06:08: beginnst mit

00:06:08: irgendwas.

00:06:09: Du bist ja jetzt,

00:06:10: wenn du

00:06:11: jetzt Zuhörer bist im Grunde genommen ...

00:06:13: Wenn du gerne Storys ersetzt, kannst du einverbrauchen.

00:06:17: Seit zehn Jahren bin ich auf einer Forschungsreise, gehste zehn Jahre zurück,

00:06:20: was du vor zehn Jahren gemacht hast und

00:06:22: du bist heute hier gelandet, hörst einen Podcast.

00:06:25: Das heißt,

00:06:26: du definierst einfach deinen Film... Und du bestimmst wie lange der Film ist nach den Unterbrechungen die du machst?

00:06:36: Und wir haben jetzt dank meinem Sohn und seinem Freund, den ich auch die beiden kenne schon sehr lange.

00:06:42: Die machen da jetzt, geben mir die Möglichkeit aus.

00:06:45: dem was sich

00:06:46: da so passiert ist ja ein anspruchsvolles Thema.

00:06:51: also erstens das erste Anspruchsfolge wer will nicht einen Mann kennenlernen der seit fünfzig Jahren auf der Forschungsreise ist?

00:06:58: Und gleichzeitig eine ganz die

00:07:00: berühmte Frage aller philosophischen Fragen, der er nicht erfunden hat, sondern die du überall in jedem philosophischen Lexikon nachrichten kannst.

00:07:08: Ich glaube auch in der Tagesscheinste.

00:07:10: manchmal

00:07:11: ist es die Frage wer

00:07:12: bin ich?

00:07:13: Also jeder für mich, jeder intelligente Mensch muss irgendwann an die

00:07:16: Frage kommen

00:07:17: weil das muss ihm auffallen in vielen Lebenssituationen das Ausmaß an Verwirrung, indem er sich bemerkt war.

00:07:24: Am nächsten Tag mag er es wieder nicht.

00:07:26: Er hat was vor, ach nee mach ich doch lieber doch nicht!

00:07:28: Das

00:07:28: bringt ja für Tja zunächst.

00:07:30: Das heißt du hast die Frage

00:07:34: werbe nicht hast und wahrscheinlich aufgegeben weil das ist so ein interessanter Mix von durcheinander Wertvorstellungen von Hoffnungen und von Befürchtungen.

00:07:45: Und wenn ich dich morgen frage, wer bist denn heute?

00:07:47: Da kommt eine ganz andere Anwalt.

00:07:48: Lass mich noch mit solchen

00:07:50: blöden Fragen.

00:07:51: Das heißt wir sind ja in der Suche,

00:07:54: wer ich bin.

00:07:55: In dem Augenblick

00:07:55: wo du aufstehst, sagst du was

00:07:57: mach ich denn heute?

00:07:58: rufste ihn jetzt an oder ruf steh nicht an Man könnte dahinter fragen.

00:08:01: Sehr interessante Frage für das ich, was Sie suchen.

00:08:04: Das verbinde ich eigentlich?

00:08:05: Bin ich derjenige, der anrufen will oder bin ich derjenigen, der

00:08:08: nicht anrufe will?

00:08:09: Ich will damit

00:08:09: sagen

00:08:10: wir geben ja

00:08:12: diesem Leben im Nachhinein eine Bedeutung in dem wir sagen, dass war übrigens

00:08:16: Forschungsreise.

00:08:19: Weil du kannst ja deinen Freund nicht erzählen.

00:08:20: Ich bin an meiner Ingen gefahren,

00:08:22: andere

00:08:23: nach Bali oder Japan.

00:08:25: Habe ich

00:08:25: wochenlang rumgehangen und da war gar nichts.

00:08:27: Da war

00:08:27: nix los!

00:08:28: Hab keine Frau

00:08:29: kennengelernt, was damals wichtig war.

00:08:32: Aber wenn ich sage, Junge, ich wollte euch nur mitteilen... ...ich gehe jetzt mal für fünftig auf eine Vorschussreise

00:08:37: und beginne heute.

00:08:40: Und ihr armen Würstchen bleibt zurück in euer mehr oder weniger

00:08:44: unterhaltsamen Welt

00:08:45: und denkt, der

00:08:46: Typ macht das richtig.

00:08:48: Ihr könnt

00:08:49: alle entspannen.

00:08:51: Ihr seid schon auf der Forschungsreise?

00:08:53: Du hast das Marketing

00:08:55: noch nicht gemacht für dich.

00:08:58: Ich würde sagen, mach das Marketing erklärt einer Frau über uns.

00:09:02: heute beginnt für mich eine Forschungs- reise rauszufinden worum es im Leben geht.

00:09:06: natürlich dass ist intelligent.

00:09:08: so ne Frage teilt es anderen mit.

00:09:11: Muss ich da nicht wundern, wenn du eine kleine Community um dich hast, die zu deinen Füßen sitzt und

00:09:16: dich anbeten?

00:09:17: Das habe ich vermieden.

00:09:19: Mein Selbstwertgefühl war nicht groß genug dafür.

00:09:21: Keine Mega-Laufmannin!

00:09:23: Ich hab ein sehr geringes Selbstwert gefühlt.

00:09:25: Und ich würde sagen viel Suche kam dadurch zustande.

00:09:29: oder Buchungen von irgendwelchen Sachen ... Weil ich ... Aus der Unzufriedenheit oder aus dem nicht

00:09:38: perfekt sein, oder es nicht gebacken kriegen.

00:09:41: Oder nicht wissen was.

00:09:42: ich will.

00:09:42: also im Grunde genommen aus Fragestellungen Die zwar Opfergeschichten hört man ja immer

00:09:49: gern voneinander weil man dann sagen kann ach der hat das

00:09:51: auch hätte ich jetzt nicht gedacht Der ist doch so bei Sammen Der hat auch so angefangen.

00:09:56: Das ist auch

00:09:57: ein Minderwert,

00:09:59: der

00:09:59: hat

00:09:59: auch diese Minderwärtskeitsgefühl.

00:10:01: Es kann jetzt sein dass fünfzig Prozent der Zuhörer gerade sagen ja Gott sei

00:10:05: Dank endlich mal

00:10:05: einer der das Mal sich kurzer enttont hat.

00:10:09: Den höre ich jetzt

00:10:10: zu Ende.

00:10:11: vielleicht kommt ja noch was.

00:10:13: oder würdest du sagen dass deine deine Suche auch aus dieser Unzufriedenheit begangen?

00:10:21: Wir haben in der ersten Folge auch ein bisschen darüber gesprochen.

00:10:26: Hast du mal ein klassisches, normales Leben geführt?

00:10:30: In so einer Festanstellung ... Nein to five hier Buchhaltungen

00:10:36: im Ostflügel

00:10:38: von der Company?

00:10:39: Ja viel schlimmer!

00:10:42: Die Minderwertigkeit war absolut der Auslöser für die Frage, was macht eigentlich Sinn?

00:10:50: Worum geht es im

00:10:51: Leben?".

00:10:53: Also ich weiß es nicht.

00:10:54: Ich bin nicht gut genug und aus dieser subtilen Gleichung, die mich ja behinderte auch.

00:11:01: Ich war auch Schüchtern also als ich die ersten Seminare machte wie jeder Trainer das weiß wenn er das erste mal von der Gruppe stehst Das ist ein Höllen Schritt den du machen musst.

00:11:12: Diese Vorstellen, hallo?

00:11:14: Das sage ich ja nicht.

00:11:15: Ich bin heute für zwei Tage euer Trainer und du machst das zum ersten Mal.

00:11:20: Das ist einfach großartig!

00:11:22: Und wenn ich sage, großartige ... Das war nicht Großartig.

00:11:25: Das war Hölle pur.

00:11:27: Dann schädst du fest, dass überlebst du.

00:11:30: Und dann nächstes mal wieder Hölle pure.

00:11:32: Du überlebst es und du gehst da nicht beim dritten Mal schon entspannter rein.

00:11:36: aber du hast immer diese Anspannung Und mit dieser Anspannung zu leben, in dem Augenblick wo ich mal mutig Nein sage jetzt im sozialen Umfeld.

00:11:47: Diese Anspangen waren sich immer ein Teil von mir.

00:11:50: Ich hatte einen Teilnehmer beim Stern-Training mit Sternjournalisten und der hat mir mal gesagt ... Der dafür die Medizinressort zuständig war.

00:12:05: Er sagte, wenn ich dich hier so agieren sehe Du kommst aus dem Rheinland,

00:12:09: das hört man an der Sprache.

00:12:12: Das erste Wort, was mir einfällt ... Eine

00:12:16: reinische depressive Frohnatur!

00:12:20: Und da hab ich den angeguckt.

00:12:22: und dann hab ich gesagt, woher weißt du das denn?

00:12:25: Ich bin eine depressive frohnatur.

00:12:29: Ich habe Freesteile gemacht so gut ich kannte und ich wusste irgendwas ist nicht in Ordnung mit mir, nicht gut genug.

00:12:38: Das ist auch nicht so formuliert, wie es jetzt formuliert wird.

00:12:42: Aber es war so ein Unbehagen, ein Nicht-Angekommensein

00:12:46: und das würde ich sagen ... Es war eine Suche, gibt es eine Lebenssituation wo ich frei bin?

00:12:52: Wo ich mich frei fühlen

00:12:53: kann egal ob ich was

00:12:55: Kluges mache oder nicht.

00:12:57: Wo ich mir frei fühle in meinem, das hätte

00:13:00: ich nie formuliert

00:13:02: einfach in

00:13:02: meinem Sohn sein dass das in Ordnung ist einfach so zu sein.

00:13:06: Das habe ich als Zielrichtung oder als Konzept nicht so formuliert.

00:13:12: Aber das ... Ich möchte einfach

00:13:14: mal befreit sein von diesen Unwegbarkeiten, denen nicht in Ordnung seien abhängig von der Bewertung und Belohnung von anderen Leuten.

00:13:24: Und das hab' ich aber charmant gemacht, ne?

00:13:27: Da war nicht so ein kleiner Fuzz, die gesagt hat,

00:13:29: oh, ich hab immer so viel Stress

00:13:31: und ich hab das überspielt.

00:13:32: Ja!

00:13:33: Aber wenn mich einer fragte, war ich völlig ehrlich damit.

00:13:37: Ich hätte in der Akquisition das

00:13:38: sagen können.

00:13:39: Ich bin total unter Stress hier,

00:13:40: ich fand es lustig.

00:13:43: Das war ein guter Coping-Mechanismus.

00:13:45: oder am Umgang damit

00:13:46: zu machen?

00:13:46: Ja, das Defizit zu benutzen um Kontakt herzustellen weil ich stell dann fest die anderen... Du auch hättest jetzt nicht gedacht du gehst ja so.

00:13:55: du eroberst dir sofort den Herzen dieser Welt indem du nicht als Ermacher auftritt und der Könner sondern Hey, Jungs, Mädels.

00:14:03: Wir können alle entspannen.

00:14:04: Wir sitzen im gleichen Boot immer schon und ihr seid herzlich eingeladen.

00:14:09: Es ist alles in Ordnung.

00:14:10: Ich stehe noch, ich lebe noch, verdiene zwar nicht so viel Geld wie ich gerne hätte aber es ist alles

00:14:16: okay.

00:14:17: Die Gedanke hatte ich nach meinem ersten Corporate-Seminar was ich mal gemacht habe vor einigen Jahren.

00:14:24: also das war ok.

00:14:26: da waren auch viele Luft nach oben aber ich weiß dass ich abends im Hotel saß komplett erschöpft war, komplett ausgelaut und auch komplett enttäuscht von mir selbst.

00:14:38: Weil es nicht so geil gelaufen ist wie ich mir das

00:14:41: vorgestellt habe.

00:14:42: Das

00:14:43: war meine erste Fahre noch mal im allerersten Corporate Seminar.

00:14:48: Also du hast vorher Vorträge gemacht?

00:14:50: Genau.

00:14:51: Du hast mit Vorträgen

00:14:53: angefangen, das wäre für mich undenkbar gewesen.

00:14:54: Ja ja, Vorträge waren nie das Problem.

00:14:56: Diskutieren

00:14:57: mit Leuten, da kannst du endlos labern.

00:15:01: Bei mir ist es genau umgekehrt.

00:15:02: Da weiß ich okay... läuft.

00:15:06: Aber da war Interaktion, da war Anweisung geblieben, da reagieren auf Nachfragen

00:15:10: oder ... Und dann können die Leute ja auch die Anweisungen nur so halbherzig befolgen?

00:15:14: Genau!

00:15:15: Dann wart

00:15:15: ihr im Vortrag sendest du und ... Irritation,

00:15:17: dann hat jemand mal was ganz anderes zwischendurch gemacht wo ich dann auch nicht direkt wusste wie ich damit umgehen soll und so... Also es war eine Scheiße Aber es war auch nicht super.

00:15:27: Und ich bin halt mit dieser Super-Erwartung da reingegangen, die ich so vom Speaken kenne, weil das funktioniert.

00:15:32: und dann saß ich abends in meinem Hotelzimmer völlig ausgeschwabt, mit denen noch Essen ... Um

00:15:37: den Kontakt herzustellen?

00:15:39: Genau, genau.

00:15:40: Dann

00:15:40: mögen sie mich vielleicht, wenn ich mit

00:15:41: dem Essen gehe

00:15:42: oder mit dem nettes Gespräch ... Es war

00:15:45: auch nett!

00:15:45: Also es klingt jetzt wahrscheinlich dramatischer meiner Erinnerungen als es wirklich war aber ich saß abends im hotelzimmer alleine Oh fuck, hab ich gedacht.

00:15:57: Ja gut aber das ist so

00:15:59: ein Antriebshintergrund bei jedem ähnlich oder

00:16:02: auch ganz anders gelagert.

00:16:04: Aber

00:16:04: ich denke dass dann irgendwelche psychologisch bin nicht

00:16:08: so interessiert

00:16:09: auch bis heute nicht so richtig Vorbewusstdom sei es eher ironisch.

00:16:14: Da sind da vorbewusste, tiefenpsychologisch fest verankerte...

00:16:18: Dieser Teil der Psychologie.

00:16:19: Weil ansonsten in deinen Seminaren war ja ganz viel Psychologie

00:16:22: drin im

00:16:23: Endeffekt.

00:16:23: Also all dieses Wahrnehmungsthemen, verschiedene subjektive Wahrnehnungen das ist alles auch Psychologie?

00:16:30: Ja aber weil sich so... In dem Moment

00:16:32: wo ich erkannt

00:16:33: hatte dass es außer der Psychologie

00:16:36: Es gibt einen Teil in uns

00:16:38: Der psychologisch nicht erklärt

00:16:40: werden kann Und den zu entdecken,

00:16:43: also insofern habe ich dann immer eher diskriminierende,

00:16:46: abwertende Aussagen.

00:16:47: Die Psychologie hat ja absolut ihren Platz!

00:16:50: Ja und jetzt ist ... Obwohl

00:16:53: die Frage wäre, wer bindig beleuchtet ist, spielt die Psychologie

00:16:58: aus deiner Sicht keine Rolle?

00:16:59: Keine Rolle ob du aggressiv bist oder minderwertig bist, ob du ein Angeber bist, ein Selbstdarsteller bist es alles völlig in Ordnung weil das ist ein Ausdruck was aus deinem so sein entsteht bedingt durch Erfahrung aus der Vergangenheit.

00:17:14: und wenn die gelassen werden, neidgier schlecht reden denken übereinander.

00:17:19: Wenn diese ganzen negativen Gefühle gelassen werde wie sie sind dann passiert ein mal und ich nicht dran rumoperiere die wegzukriegen Dann passiert das größte Wunder der Welt.

00:17:32: ohne dein Zutun weil du nichts mehr tust lösen sich auf.

00:17:36: Sie werden als dass gesehen, was sie sind.

00:17:39: Nämlich nur eine Geschichte die du dir erzählt hast über dich oder andere über dich, die du übernommen hast und du hast gedacht ich bin diese Geschichte!

00:17:47: Ich bin einfach unfähig, ich bin hinterhältig... ...ich bin ängstlich.

00:17:52: das bin ich Und daran muss ich arbeiten dass sich das loskriege und dafür suche ich Seminare die mich auf diesem Weg helfen.

00:18:01: Das war ja.

00:18:02: vor meinen alles in Teil meines sogenannten spiritellen Reise habe ich ja ganz viele psychologische Seminare mitgemacht, die mich hoch inspiriert haben.

00:18:11: Also eines der besten Seminaren ist das S-Seminar, wo ich ganz viel über das Sitterseminar, was ich dann selbst konzipiert hab, die besteht aus großen Bestandteilen von einem amerikanischen Trainer, der die Genialzenseminare damals in den Zeiten in den fünftiger Jahren gemacht

00:18:30: hat.

00:18:30: Werner Erhard?

00:18:31: Werner erhardt!

00:18:32: Das Buch auf S kann ich jedem empfehlen.

00:18:34: wenn du mal wirklich ... Wissen wir jetzt, wie eine gute Seminadramaturgie aussieht.

00:18:40: Kauft das Buch auf Est und ich hab das Seminar mitgemacht.

00:18:43: Es

00:18:43: des EST, schreibt sie das ja.

00:18:46: Das war ein Verkäufer.

00:18:47: Der war insofern auch mein Traumisulier ... Wann

00:18:51: war das denn eigentlich?

00:18:52: Wann was so auf dem Est-Seminar?

00:18:54: Ich würde sagen, dass hat mich mehr beeinflusst als vielleicht ... bestimmte Gurus, die ich später besucht habe.

00:19:05: Das waren zwei Wochenende hintereinander.

00:19:09: In einem großen Ballroom mit zweieinundfünfzig Leuten, davon stand ein Trainer in einem großen amerikanischen

00:19:15: Hotel oder ich weiß nicht, hab's ja auch vielleicht in England gemacht, aber das war in einem großamerikanischen hotel.

00:19:21: und dann haben die gesagt, in diesem Seminar wirst du alles erfahren über dich was du brauchst und du wirst die Lösung für alle Probleme

00:19:30: finden.

00:19:31: Man sollte zum Kleben auch mal rausgehen.

00:19:34: Das ist jetzt pädagogisch nicht so gut?

00:19:36: Zwei

00:19:36: Wochen hintereinander, man musste beide buchen.

00:19:38: Und zwar

00:19:39: immer ... Du durftest weder pinkeln und musst es, wenn du eine Frage hattest ... Den Handhäben, da musst du aufstehen.

00:19:45: Das Mic nehm ich einfach los und spreche.

00:19:48: Dann kriegst du das Wort erteilt ...

00:19:50: Ehrwitzigste

00:19:51: Regeln, wo alle Leute in Widerstand gehen.

00:19:53: Ich

00:19:53: bin noch nicht

00:19:54: hier bekloppt.

00:19:55: Ich darf mit Pinkeln gehen?

00:19:58: Ja.

00:19:58: Wie soll das zu meiner Erweiterung beitragen?

00:20:01: Ich

00:20:02: bin

00:20:02: nur im Pinkel beschäftigt.

00:20:04: Und so weiter.

00:20:06: Da war das Versprechen der Seminar.

00:20:08: Die ganze

00:20:08: Wahrheit über dieses Leben, kannst du nach diesen Wochenende, in der letzten Stunde Auch der größte Idiot hier, der im Widerstand gegen alles ist.

00:20:17: Der nichts mitkriegt außer seinem Widerstand.

00:20:19: Der kriegt es!

00:20:21: Auch der kriegt das.

00:20:21: You will

00:20:22: get it, ne?

00:20:22: Das war die Funktion.

00:20:24: Und warum haben alle durchgehalten?

00:20:26: Und haben sie's dann alle gegertet?

00:20:28: am Ende ...

00:20:31: Ähm... Ich war ja scharf.

00:20:33: Ich hatte schon Seminare gemacht, ich war scharf darauf.

00:20:36: Das Versprechen ... Die Dramaturgie?

00:20:40: Die hat uns getragen durch den Blödsinn.

00:20:42: Weil er wiederholt das dann auch immer!

00:20:44: You will get it.

00:20:47: Das mache ich nur ganz kurz.

00:20:48: Das ist ein Sonderbonus in dieser Aufzeichnung.

00:20:52: Ja.

00:20:53: Das Seminar war pro Wochenende reihundert Dollar mal zwei, sechshundert Dollar plus Übernachtungskosten im Five Star Hotel Und wenn du so willst, Flugkosten.

00:21:04: Mit hunderten von Leuten?

00:21:06: Mit

00:21:06: hunderten von Leuten.

00:21:07: Ich hab aus lauter Angst an sich schon Trainer.

00:21:11: Ich glaub ich hab nicht einmal gemeldet aber sofort wieder die in den Arm runtergezogen und da haben sie mich erwischt.

00:21:16: Nee, steh du auf jetzt zu!

00:21:19: Also, gegen meinen ... Waren da

00:21:21: auch Experimente?

00:21:22: Viele Experimenten.

00:21:23: Unterneinander Interaktion

00:21:25: und so weiter.

00:21:26: Da vorne stand einer, der alles wusste!

00:21:28: Wenn du eine blöde Frage

00:21:30: stellst,

00:21:30: you ask this question... You know why?

00:21:32: because your an Esshole.

00:21:33: Du wurdest die ersten zwei Tage nur mit Esshole angesprochen.

00:21:37: Egal

00:21:38: welche Fragen für das Seminar oder?

00:21:42: Und dann das zweite

00:21:43: Seminar kam ein neuer Trainer und er war völlig anders.

00:21:46: Das waren noch nicht mehr die gleichen Personen?

00:21:48: Nein Das war dieser ganz schlimme, rübeliger Trainer

00:21:53: der alle an sich pädagogischen

00:21:55: Konzepte missachtete wie man Menschen behandelte.

00:21:58: Und der zweite Trainer war liebenswert auf einen Eingehen mitführend und großartig.

00:22:03: Aber war das dann auch Teil des Konzeptes?

00:22:05: Genau dass du so ein guter... Nein,

00:22:07: das war ein Teil des Konzeptes.

00:22:09: Ganz klar!

00:22:11: Das kannst du aber auch selbst spielen?

00:22:12: Wir machen

00:22:12: dann bei uns die Rolle.

00:22:13: Nein,

00:22:14: du spürst im Bösen und am nächsten Tag

00:22:16: steht

00:22:16: ein ganz neuer Mensch da vorne.

00:22:20: Du lässt dich gar nicht mehr daran erinnern.

00:22:25: Okay, jetzt muss ich noch mal fragen.

00:22:26: Es war die gleiche Person in verschiedenen Rollen?

00:22:28: Nein, in dem Fall gar nicht.

00:22:30: Könntest du nur meintern

00:22:31: ...

00:22:31: Wenn du das Geld nicht für den Portrainer hast ... Da

00:22:33: ist die Seminare in der Form nicht mehr gegeben.

00:22:37: Der Benefit von dieser Sendung kann ich dir sagen... Du wirst es nicht verstehen!

00:22:41: Ist nicht schlimm aber es ist ganz einfach und du wirst nie vergessen diese Aussage als Quintessence dieses Seminars.

00:22:49: Und das wurde auch dann dramaturgisch super angekündigt.

00:22:54: Und dann kam dieser berühmte Satz, da haben wir eine Pause gemacht.

00:23:00: Die machen sich nicht so lange weil wir wollen ja an sich zum Thema

00:23:02: kommen.

00:23:03: Es ist so wie es ist und dann

00:23:07: schmissen ich alle erst mal nach hin.

00:23:09: Ach

00:23:09: das finde ich zu fassen.

00:23:11: Das war nicht sein Ernst!

00:23:13: Dann kam der erste raus.

00:23:15: Das ist doch nicht euer Ernst.

00:23:17: Ich habe ein paar Hundert Dollar bezahlt um von dir zu hören, dass es so wie's ist.

00:23:25: Ja, es ist nicht so wie es ist.

00:23:27: Fragte der dann?

00:23:29: Ich bin ...

00:23:30: ich bin

00:23:31: scheiß sauer!

00:23:32: Ich fühl mich betrogen

00:23:35: von all diesem Quatsch hier, wo wir durchgegangen sind.

00:23:38: Also das ist eine Zumutung.

00:23:40: Wie seht ihr das denn ein?

00:23:41: oder bin ich der einzig Bekloppte hier?

00:23:43: und dann sagte er ganz freundlich Es ist doch so wie's ist Du bist stinktsauer also sowas von Wüten dass du dich betrogen fühlst.

00:23:50: Das ist so wie´s isst.

00:23:52: Ja wie´es ist so ja aber es ist doch So wie es isst.

00:23:56: Dann kam der in so ein bisschen Raum.

00:23:58: Wie geht's dir jetzt?

00:23:59: Ich bin ja völlig

00:24:00: durcheinander.".

00:24:01: Ja, das ist so wie es ist!

00:24:04: Und so ging das die letzte Stunde rundherum irgendwann, weil da kam ganz viele Interventionen und Fragen von den Enttäuschen oder von denen, die begeistert waren... ...und immer natürlich in leichten Variationen mit der gleichen Antwort musstest du zugeben.

00:24:20: Geil!

00:24:21: Natürlich ist es so, wie's ist.

00:24:23: Ich bin gerade schlecht drauf

00:24:26: und dann sieht man, wenn das

00:24:28: ausgedrückt ist oder bejaht worden ist, danach ist was anders da, was auch so ist, wie es ist.

00:24:33: Das sind

00:24:33: wir beim Thema Akzeptanz?

00:24:35: Ja aber nicht du musst alles akzeptieren sondern real dein Wut, deinen Schmerz, deine Verzweiflung.

00:24:41: und er sagte nur ganz gleich mit dir auch nicht überheblich Es ist doch so wie sie ist Du bist wütend.

00:24:46: hab ich das richtig gesehen?

00:24:48: Du würdest gerne dein Geld

00:24:50: wiederhaben.

00:24:50: Übrigens, die Gelegenheit hattest du nach dem ersten Seminar den Geld zu holen.

00:24:54: Das hast du leider

00:24:55: verpasst.".

00:24:56: Und dann macht er einen ironischen Tunnerküchter der wieder in den Kriegs- ... Also diesen zynische Art und Weise.

00:25:01: Ich hab gesagt, das ist so wie es ist?

00:25:06: Ja, aber

00:25:08: das will ich doch nicht!

00:25:09: Ist das so, wie es ist?

00:25:10: Also ich ... Ja.

00:25:12: Aber es war genial!

00:25:14: Wir sind in einer Heiterkeit rausgegangen auch die schlimmsten

00:25:19: Gruselpäter, die sich da aufgeregt

00:25:21: haben über sie, dass sie sich auf sowas eingelassen haben.

00:25:25: Es war eine Superstimmung

00:25:28: Und durch gerade durch dieses Setup holt das ja auch genau diese starken Reaktionen hervor.

00:25:33: und wo man dann auch genau ... also das ist dann ja wie ein Meta-Experiment Dass man da auch im Umgang, du sitzt da und musst pinkeln.

00:25:40: Und darfst nicht pinkeln?

00:25:42: Ich mach's nicht mein Stil aber... Auch das ist ja so wie es ist.

00:25:47: Entweder du gehst raus und guckst was passiert wenn die Regel bricht.

00:25:50: Dann

00:25:52: darfst du wieder nicht rein und bist stolz auf dich,

00:25:55: dass ihr den Quatsch hast nicht gefallen lassen!

00:25:58: Und es passt ja auf einer großen Ebene, wenn man wirklich das Große ist wie es ist.

00:26:02: Passt es auch zu dem was du eben schon angeteasert hast und was so deine Essenz dann am Ende anders formuliert?

00:26:10: Weil

00:26:11: wir können da gerade mal einen Bezug nehmen.

00:26:13: Wir denken ja immer zum Beispiel ich denke Ich fühle Ich nehme wahr, da gibt es was ich, das ein Gedanken hat.

00:26:21: Das setzt voraus diese Aussage, ich denke doch, ich entscheide doch, dass setzt varaus.

00:26:26: die Annahme, dass es da einen ich gibt, was jetzt diesen Gedanken produziert und den dann äußert.

00:26:33: Da geht jeder davon aus.

00:26:35: oder ich bin jetzt wütend?

00:26:36: Dass ist ich jetzt wüthend!

00:26:38: Und wenn du jetzt hinterfragst sag ich,

00:26:41: dann

00:26:41: überprüfen wir doch mal ob ich denke Weißt du, wie dein nächster Gedanke aussieht?

00:26:49: Dann würdest du als Seminarteilnehmer sagen, ich mag gern das Experiment.

00:26:55: Ja schon weiß ich ... Natürlich weiß ich das!

00:26:58: Wenn ich nachdenke, weißt du doch, wie mein nächster Gedanken aussah.

00:27:00: Und was du mir grade sagst, hast du dir das ausgedacht oder kam das?

00:27:05: Was soll der Quatsch denn?

00:27:07: Sag ich, hast Du Dir das aus gedacht und was soll der quatscht?

00:27:10: oder kam es?

00:27:11: Oder hast du dir ein Gefühl ausgesucht?

00:27:13: Wenn du deine Gefühle aussuchst, würdest du dir nur positive Gefühler aussuchen.

00:27:19: Wie bekloppt muss man denn sein zu glauben dass ich fühle?

00:27:22: Nein!

00:27:22: Fühlen findet statt.

00:27:24: gute gefühle langweilige fühle selbst verurteilende gefülle hasserfüllte neidische gefühl kommen Gedanken der niedrigsten und erhabensten art kommen und gehen.

00:27:36: Und das die Die führen dann zu bestimmten Handlungen.

00:27:39: Du kannst auch nicht sagen, wenn du sagst ich gehe weißt du wie das geht?

00:27:43: Wenn du gehst zeig mir mal wie du das machst wenn du gehest.

00:27:48: Du kannst ja noch weiß aber noch nicht mehr wie du gehhst oder wie du träumst Oder wie du jemanden machst oder von Herzen ablehnst.

00:27:56: Nichts weißt Du.

00:27:57: Es denkt mit dir es fühlt mit dir Es hat dich Aber nicht im negativen Sinn.

00:28:02: Das ist ein riesiges Schauspiel was sich entwickeln will.

00:28:06: Und dann kommt allerdings die Magie in dem Augenblick, wo du festställts.

00:28:10: Ich bin nicht mein Gedanke!

00:28:13: Weil ich weiß

00:28:15: dass der

00:28:15: Gedankel da ist.

00:28:16: es muss doch eine Instanz geben... ...die sich bewusst ist das jetzt der gedanke kommt.

00:28:22: Dass er ausgesperrt wird und das wird völlig übersehen.

00:28:26: Das geht.

00:28:26: in unserer Kultur gibt es nichts.

00:28:27: das kann man sagen.

00:28:28: Bewusstsein oder Erwärmnis Gewahr sein.

00:28:31: Du bist das gewahr sein Was offen frei, immer schon frei ist.

00:28:35: Mit allem verbunden ist.

00:28:37: für jeden Gedanken schreckliche

00:28:39: Art und schöne

00:28:40: Art.

00:28:40: Für jedes Gefühl ist das Gewahrseid immer offen.

00:28:45: Es ist nicht verurteilt es ist offen und frei Und im Einklang mit dem was isst.

00:28:51: Das nennen wir Freiheit.

00:28:53: Du bist im Einklang, weil du bist dieses Gewahr sein.

00:28:56: Das ist dein wahres Ich und nicht dieser kleinkarrierte oder angeberische Ich-Teil der sich da aufblässt bis ohne Ende umgesehen zu werden?

00:29:05: Nee das kommt manchmal vor aber das bist du nicht!

00:29:07: Weil fünf Minuten später hat sich der Trip sowieso erledigt.

00:29:12: Weil andere dich daran hindern oder weil etwas Besseres einfällt.

00:29:16: Und dieses Missverständnis,

00:29:18: dass du deine Gedanken,

00:29:19: Gefühle und Wahrnehmung ... Kein Wunder, dass wir Selbstwertprobleme haben.

00:29:22: Weil zu jedem guten Gedanken passt der schlechte Gedanken.

00:29:25: Zu jeder Entscheidung passt

00:29:28: die andere Idee

00:29:28: nicht.

00:29:29: Ich glaube ich mach's doch nicht!

00:29:30: Dann sitzt dann da und sagt erst wollte ich jetzt

00:29:33: wird es nicht.

00:29:33: was bist du denn

00:29:34: für ein Arschloch?

00:29:35: Auch dieser Gedanke ist völlig in Ordnung.

00:29:39: Aber du bist mehr als diese drei Gedanken.

00:29:41: Ich kann es, ich kann es nicht und ich weiß überhaupt nicht mehr wo's lang geht.

00:29:45: Alle drei Gedanken kommen und gehen aber es gibt eins was Seventy-Twenty-Four.

00:29:51: Twenty-four-Seven?

00:29:52: Ja.

00:29:54: Thank you!

00:29:54: Doch ja noch, wir genau.

00:29:58: Twenty Four Seven

00:29:59: ist

00:30:00: immer präsent.

00:30:01: Wo du immer frei bist, wo du verbunden bist mit allem was kommt bei dir und bei anderen Das nennen, das haben die Weisen aus dem Osten gesagt.

00:30:12: Weil es wirklich außergewöhnlich ist, wenn du das zu deinem normalen Verwirrungszustand nimmst?

00:30:16: Das ist Erleuchtung aber nicht weil du dann Engel siehst

00:30:20: oder über den Platz

00:30:21: schwebst ... Die Lichtigkeit und die Leichtigkeit deines Lebens ist, weil du nicht mehr im Widerstand mit dem Leben bist und nicht anders haben wollen als es jetzt ist verfangen bist.

00:30:33: Kein Wunder dass das Leben schwer ist!

00:30:35: Aber du musst nichts machen, um diese Schwere loszukriegen im Leben.

00:30:40: Oder diese Schwermut.

00:30:41: Die will gesehen werden und bejaht werden.

00:30:44: Und die wird immer bejaert aus dem was schon perfekt ist oder frei ist.

00:30:49: Aus dem Bewusstsein raus?

00:30:52: Ja.

00:30:52: Das muss ich jetzt noch damit es nicht vergessen.

00:30:55: Für dieses Bewusstsein ... Für deine Gedanken und Gefühle musst du trainieren.

00:30:59: Die musst du auf die Reihe haben, in den Ablauf bringen.

00:31:02: Dieses Bewusstsein ist dein natürlicher Zustand.

00:31:05: Jetzt kommt was schwierig.

00:31:07: Den kannst du nicht erreichen, weil du bist es schon!

00:31:11: Und die ganze spirituelle Suche ... Das ist bei mir in den fünftig Jahren.

00:31:14: Da hab ich dann die letzten drei Jahre endgültig.

00:31:18: Also das war dann vor ... ... sechsundfünfundachzig.

00:31:21: Zweiundachtzig habe ich kapiert.

00:31:23: Auch diese Streben nach Erleuchtung oder besser

00:31:25: ... Mit zweiundachtzig Jahren, meinst

00:31:26: du.

00:31:27: Bitte?

00:31:27: Mit zweieinachtzig Jahre nicht mit ... Besser sein zu wollen als man ist und ich hab die Erleichtung noch nie.

00:31:33: in all dieser Bullshit, der basiert auf diesem Bewusstsein da ist dieses Ich was irgendwo nicht so ganz in Ordnung ist, zwar eine gute Qualität mittlerweile erworben hat, das ist dieses ich, was einen Zustand haben will wo es sich frei fühlen kann endlich mal.

00:31:52: Das einzige Problem in dieser ganzen Gleichung, der Benennung ist die Vorstellung, dass es dieses Ich gibt.

00:31:59: Nein!

00:32:00: Dein wahres ich, wenn du so willst, dein wahres Sein ist die Präsenz ... das Wissen, was ich jetzt bin, ist da und in diesem Präsent, das kannst du jetzt

00:32:13: gewahr

00:32:13: sein nennen, ein sehr schönes Wort.

00:32:17: Besser noch als bewusst sein?

00:32:20: Der Bewusstsein ist dasselbe, aber das ist so abstrakt was man erreichen oder vertiefen müsste.

00:32:25: Das wahre Seil bist du schon und zwar ich würde sagen schon mal wo die Samenzellen nacheinander suchen.

00:32:33: Da ist ja schon ein Trieb drin!

00:32:35: Das Gewahrseilen ist immer da, das stirbt nicht Es ist zeitlos, es ist unbegrenzt.

00:32:40: Und es erfüllt all die Träume, die das kleine Ich sich vorgestellt

00:32:44: hat durch irgendwelche

00:32:45: Bücher oder Selbstoptimierungsprogramme, Nordsterne und was immer, was es zu suchen gibt.

00:32:50: Oder ich muss an meiner Psychologie arbeiten, ich muss den Selbstwert verbessern.

00:32:55: Da kann dein Gewahr sein nur milde ... Wenn's das tun würde, lächeln drüber!

00:33:01: Das alles, was du suchst, weil es deine wahre Natur ist jetzt vorhanden in dem Augenblick wo du das haben wollen und das vermeiden wollen.

00:33:10: Das sind diese beiden Bewegungen, das brauche ich umglücklich zu sein und das kann ich gar nicht brauchen umglücklicher.

00:33:14: Diese beiden Suchbewegung die draußen sind,

00:33:17: greifen

00:33:18: und das im Widerstand sein.

00:33:22: Natürlich bist du beschäftigt

00:33:23: mit diesen beiden Händen!

00:33:25: Dass du unfrei bist?

00:33:26: Und für das andere musst du nichts tun.

00:33:28: Du musst keinen Guru besuchen

00:33:30: der dich dann... So erleuchtet und sagt, du bist jetzt frei.

00:33:34: Hab ich gesehen übrigens

00:33:35: an deiner

00:33:35: rechten Knie- und Beinhaltung sehe ich dass du ganz nahe davor bist vielleicht noch einen Kurs bei mir buchen und dann haben wir dich

00:33:42: ja

00:33:43: nein.

00:33:44: Und dann habe ich eben die Menschen in den letzten fünf Jahren erlebt die nur gesagt haben das was du

00:33:52: sucht bist du bereits.

00:33:53: Das ist eine.

00:33:54: Wenn das im Herzen verstanden ist, ist es eine solche Befreiung.

00:33:59: Und es

00:33:59: führt

00:34:00: auch dazu, dass wir manchmal die Idee ... Übrigens

00:34:03: gilt das für andere.

00:34:04: Das vergisst du

00:34:05: noch immer!

00:34:06: Du hast ja diese ganzen Konditionierungen.

00:34:07: Aber die Konditions sind halt da, die dürfen sein.

00:34:10: Die können aber nicht das Gewahrsein vermasseln?

00:34:14: Das ist unmöglich,

00:34:15: das geht gar

00:34:17: nicht.

00:34:17: Wir verlieren uns darin und überlagern dann wieder den Moment ... ... der Erkenntnis mit neuen Identifikationen, mit neuem

00:34:27: Ego.

00:34:27: Wenn ich

00:34:28: mit diesen Bewegungen

00:34:29: beschäftigt bin von Festhalten und Wegdrücken?

00:34:32: Ja genau!

00:34:32: Dann will ich die... wenn diese Minderwertigkeit kommt und ich will sie auf keinen Versehen, mach ja ganz viel Aufmerksamkeit dahin.

00:34:40: Wenn die einfach nur gesehen werden durch das Minderweltigkeit It is what it is.

00:34:44: Da ist wieder die Kinderwelt, jetzt werde ich rot und unangenehm.

00:34:48: Ich bin so ein Arscher, das mit neun, dreißig Jahren ...

00:34:51: Wie es ist war damals die geniale

00:34:53: an sich provozierende

00:34:55: Zusammenfassung von dieser Geschichte.

00:34:57: Wenn es ist wie es ist, hört der Widerstand auf.

00:35:01: Und wenn der Widenstand auf ist gegen was ist oder den Widerstand, das sind andere Worte, Wider- stand und Gia haben wollen?

00:35:10: Ja!

00:35:10: Wenn du das aufgehst, offenbart sich sofort ein Sein.

00:35:13: Da ist kein zeitlicher Abstand zwischen dem Augenblick, wo du, wenn du aufgibst deine Wünsche und Befürchtung ... Das heißt aber nicht, dass du keine Wünschen mehr hast oder keine Befürchungen mehr hast.

00:35:25: Das ist der Neck von dieser ganzen Sache.

00:35:28: Sondern es heißt ich bin nicht dieser Wunsch!

00:35:32: Und ich bin nicht die Befürchtung, dass ich kommt immer rein und übernimmt die Urheberchaft.

00:35:38: Und sagt ja mit mir ist etwas nicht in Ordnung um Besuchern an das nächste Optimierungsprogramm oder mir ein der es wird

00:35:45: mir erzählt macht kann wird er zählt

00:35:47: von allmischen Leuten.

00:35:49: habt kein anfisch nicht wenn sie setzt dich durch.

00:35:52: sei mutig geh über deine rote Linie über deine Grenzen.

00:35:55: alle diese Alle dieser Empfehlungen werden an dieses kleine Ich projiziert, wenn du das machst und da musst du bei mir nur die Seminare eins zwei drei.

00:36:07: Und dann habe ich noch ein Sonderseminar für die ganz schwerfälligen Firmen suchen.

00:36:11: Dann hast du

00:36:12: das!

00:36:12: Und alle

00:36:13: diese Versprechungen stärken nur die größte Illusionen, die es gibt dass es da einen Unternehmer, einem Geschäftsführer gibt der das Leben meistert.

00:36:21: Das heißt nicht, dass du dich hast, dass Du planst.

00:36:25: Das ist sehr intelligent.

00:36:26: Du plantest für die Zukunft.

00:36:28: Das muss ich noch ... Ach nee, das mag ich lieber vorher.

00:36:31: Deine Planungsfähigkeit geht nicht verloren.

00:36:34: Dein Gefühlsfähigkeit wird nicht verloren, dass du eine bestimmte Art von Gefühlen haben sollst.

00:36:39: Es bleibt alles beim

00:36:40: Alten.

00:36:41: nur diese Urheberschaft des Ich, die

00:36:45: goldene Kuh.

00:36:46: im Grunde genommen war das Ziel, dieses optimierte

00:36:49: Ich, das Ziel aller ... Du kannst sagen, neunzig Prozent der Seminarveranstaltungen sind.

00:36:53: Geht es darum, das Ich zu optimieren?

00:36:55: Klarer, liebender!

00:36:58: entspannter zu sein.

00:37:00: Und dann stellst du fest, das war ein echt gutes Seminar.

00:37:03: So ist es mir in Beziehungsprobleme mit meiner Frau, wo ich den Namen jetzt nicht nennen will.

00:37:13: Dann habe ich Fischaufmannprozesse in Puna gemacht und hab dann ... Zwei Wochen hintereinander, meinen Vater, meine Mutter erschlagen mit so großen Würsten.

00:37:24: Um meinen ganzen Wut und Hass an meinen Eltern auszutragen.

00:37:28: Und ich bin in die Tiefen

00:37:30: ... Metaphorisch.

00:37:31: Da verlangt

00:37:32: nicht der Vater und da musste diese Wurst ... Da

00:37:35: mussten wir jetzt leider denken... Das ist dann wirklich mit erheblichen Verlusten verbunden, das Seminare.

00:37:42: Ich hab sich selbst Optimierungsseminar gemacht und ich vergesst das nie.

00:37:46: Dann kam ich nach Hause kam in die Küche rein

00:37:50: bei uns.

00:37:52: Da sag ich das Gesicht von der Karte,

00:37:54: da bist du ja wieder

00:37:55: anrufen konntest du auch nicht.

00:37:58: und dann war alle Vorsätze entspannt zu sein waren weg.

00:38:01: ich hätte sie wieder wirken können für diesen Einsatz.

00:38:04: nichts hat es gebracht.

00:38:06: Es hat mir nur klar gemacht was ich für ein verkorkstes Arschloch bin dass ich nichts auf die Reihe kriege.

00:38:12: Darf ich mal eine moralische Frage zu all dem stellen?

00:38:17: Weil wenn ich mich jetzt vorstelle Wir haben festgestellt, wir sind im wahren Kern bewusst sein.

00:38:24: Gewahr sein wie wir das nennen wollen und das andere läuft als Film ab.

00:38:29: könnte man dieses Verständnis nicht aber auch nutzen um zu rechtfertigen dass man sich moralisch, gesetzlich über andere erhebt.

00:38:40: Könnte man nicht aus dieser Erhütung...

00:38:42: Versteht ich das auch immer?

00:38:43: meine Frage, die mich umgetrieben hat.

00:38:45: Ist ja egal

00:38:45: ob ich jemanden umbringe weil es ist ja alles nur ein

00:38:48: Fremdhaus, Hauptsache

00:38:49: am Ende.

00:38:49: oder zweite Frage dazu führt dieses Gefühl automatisch müsste es nicht zu einer gesamten Verbindung führen, die eigentlich automatisiert dazu führt dass du genau das nicht machst.

00:39:06: Du

00:39:06: kannst das gar nicht machen Wenn du im Gewahrsein bist und verbunden bist, solange du da drin bist.

00:39:12: Du kannst daraus fallen, weil wieder eine

00:39:16: Identifikation

00:39:17: mit einem Gedanken- und Gefühl kommen soll, wo du richtig verärgert bist und sagst ich kann das so nicht mehr hin ... Diese Beleidigung kann dich so nicht nehmen.

00:39:25: Du weißt was Gewahrsein ist?

00:39:27: Und du sagst diese Beleidingung kann dich nicht mehr hernehmen.

00:39:30: Und du kriegst deine einen Wutanfall!

00:39:34: weil du aus dem Gewahrsein jetzt rausgefallen bist, dann wirst du in diesem Wut-Anfall vielleicht Dinge machen die im Nachhinein nicht okay sind.

00:39:41: Natürlich!

00:39:42: Im Gewahr sein ist das unmöglich.

00:39:45: Ist gar keine Energie dafür da.

00:39:47: Das heißt... das Teaching was ich so interessant

00:39:52: finde fängt nicht

00:39:53: an damit den guten Menschen der sich verbunden fühlen zu vermitteln sondern das Teaching

00:40:00: verlässt

00:40:01: alle diese praktischen Empfehlungen raus.

00:40:05: Sondern sagen, finde aus wer du bist dann was wird?

00:40:07: meine Varenatur ist frei verbunden liebend

00:40:13: und in diesem in diesen

00:40:16: Zustand können alle möglichen Gefühle weil es so frei ist auch Hassgefühle können alle Gefühler entstehen.

00:40:23: Und wenn du dich dann mit diesen gefühlen identifizierst wieder Das bin ich jetzt wirklich wieder, dieser Idiot der tief verletzt ist.

00:40:31: Dann kann es sein, dass du in der Welt wieder drin bist und in der du vorher auch schon warst.

00:40:36: Aber dieses Teaching erzeugt das nicht!

00:40:39: Und

00:40:39: gibt dir den Freiraum?

00:40:40: Wenn

00:40:40: du in Verbindung bist ...

00:40:41: Kannst du das

00:40:42: nicht aus dem Selbstsaushaus

00:40:43: tun?

00:40:44: Nein, kannst du nicht.

00:40:47: Der Lerner kennt das ja.

00:40:48: Er kennt von mir, wenn ich davon berichte meine Night-Anfälle meine tiefe Enttäuschung über

00:40:55: Ungerechtigkeit

00:40:56: des Lebens oder also was.

00:40:58: Das sind Gefühle, die so lange gepflegt worden sind,

00:41:03: mit denen ich mich so lange identifiziert habe – das bin nicht!

00:41:06: Darum sind sie wahr!

00:41:08: Die wirst du nicht!

00:41:11: Die wirst du nicht so einfach los.

00:41:12: Sie wollen immer wieder, wenn die hochkommen gesehen werden und dann passiert dieses große Wunder.

00:41:17: es ist so wie es ist das ist da.

00:41:20: Dann lösen sie dich für diesen moment wieder auf und dann bist du wieder in deinem gewahr sein.

00:41:24: dann kommt ein anderes

00:41:26: an Wie die

00:41:28: in der seien anhaften wollen am neuen stil.

00:41:30: dass muss ich unbedingt haben Oder das kann ich mir nicht gefallen lassen.

00:41:35: dann kommen

00:41:35: neue

00:41:35: anhaftung.

00:41:37: die darf aber auch sein.

00:41:39: Das heißt, die Suche ist insofern beendet.

00:41:42: Weil alles zu sein darf wie es ist, weil es so ist wie es is'.

00:41:46: Und das geht ja auch auf den Körper ne?

00:41:49: Also wir erweitern das nicht Konzept ja auch unsere körperliche Erfahrung, denn ich hab'n Körper und der müsste schöner sein, der müsste besser funktionierende.

00:41:58: Ich bin guck mal, weil ich so aussehe, bin ich so und so, weil dieser Körper... ...und auch da, dass ja auch ein Thema was mich so rumtreibt Also wie wir generell andere Menschen verurteilen für ihre Körper, für die sie aussehen.

00:42:11: Manchmal Menschen urteilen... ...für Behinderungen wo es eigentlich so ganz offensichtlich ist dass sie nichts dafür können aber Schlüsse darüber machen wer jetzt dieser Mensch ist.

00:42:20: aber auch guck mal ich bin dick geworden das heißt Ich habe mein Leben nicht im Griff und da ist ein Körper Und der Körper körpert!

00:42:29: Da findet Atmen statt, da finden Ausscheidungen verdauern statt.

00:42:32: Das kann ich sowieso nicht steuern.

00:42:34: Es gibt Phasen Der verändert sich sowieso im Laufe des Lebens ganz automatisch.

00:42:38: Und wenn ich mich nicht ganz so krass damit identifiziere, der ist jetzt nur mal da, der bewegt dieses Brustsein durch die Welt.

00:42:43: deswegen kann ich auf den Acht geben, kann irgendwie...

00:42:46: Du kannst es nicht!

00:42:49: Ich bin jetzt sprachlich in diesem Fall, das wird normalerweise nicht sein du kannst gar nichts

00:42:54: machen.

00:42:55: Das Einzige was du Man könnte so schön sein.

00:42:58: Das Einzige, wenn du einen großen Beitrag in deinem Leben liefern willst für dich und für andere das Sein lassen nicht dass Verhalten jetzt gut finden was der hat also seien lassen sondern dass mein Sein Lassen und das Seint des anderen auch Lassen.

00:43:15: Der kann ein riesen Arschloch sein aber dieses Arsch loch sein oder dieses ... gemein, engherzig sein oder verletzend beleidigend sein entspringt auch aus seinem ein und ich springe dann da drauf weil ich mich mit meinem enttäuscht sein über ihn dass er immer noch so ist.

00:43:36: Der kennt doch auch dieses ganze Konzept.

00:43:38: wieso?

00:43:38: Ist ja jetzt so egocentrisch?

00:43:41: Ja dann bist du in demselben Film Du siehst die Trennung, du leitest für beide Leiden Und das isst Auch so, wie es ist.

00:43:48: Das ist das Entscheidende.

00:43:50: Es erzeugt nicht ab jetzt die Heine leben, die alles verzeihen.

00:43:54: Alle Menschen gut finden auch die Behinderten

00:43:57: oder ...

00:43:58: Ich weiß nicht, wie gibt's so komische Namen für all diese Leute?

00:44:01: Die finden wir alle toll!

00:44:02: Nein du bist derselbe Mensch.

00:44:04: dass einzige

00:44:05: was jetzt gesehen

00:44:08: werden kann wenn du Immer wieder dich in kurzem Moment, dass dann gleich

00:44:14: ...

00:44:15: Wenn du immer wieder das Seil zurückfallen lässt.

00:44:21: Wir können es an sich direkt mal machen.

00:44:24: Also war in dem letzten Talk, also in jedem Talk mag ich das gerne wenn es stattfindet?

00:44:30: Ja!

00:44:31: Wenn du diesen Zustand von Freiheit, Offenheit, Verbundenheit kennenlernen willst.

00:44:37: Gibt es einen im Grunde genommen?

00:44:39: Wenn das deine wahre Natur ist muss es ja sofort verfügbar sein.

00:44:44: Das ist ja den.

00:44:45: wenn an deren Lehre gegenüber auftritt dann wird irgendwann Ist die Geduld zu Ende.

00:44:49: und so

00:44:50: Lieber Mann Das hört sich alles gut an aber wie kann ich das denn machen?

00:44:56: Ich bin halt einer der sehr kritisch mit seiner Welt umgehen.

00:45:00: Ich bin einer, der sehr minderwertig ist oder ein riesiges Selbstdarstellungs-Ungeheuer.

00:45:06: Man sucht euch alle mit Platte machen?

00:45:08: Das will ich versuchen, den da mitmachen und das glaube nicht dass es so tief konditioniert, dass glaube ich nicht, dass sich das so einfach loslassen kann.

00:45:19: Aber jetzt?

00:45:20: Aber jetzt!

00:45:21: Und dann gibt es diese... Oder man könnte so daran gehen.

00:45:27: Wenn du erkennen kannst, dass das kann jeder, dass was du da sagst oder tust an sich nur ein Konzept ist.

00:45:36: Ein Gedanke ist den du hast über dich also minderwertig.

00:45:41: nehmen wir diesen Gedanken.

00:45:45: wenn in dem

00:45:46: Augenblick

00:45:47: wo du

00:45:48: Dieses Konzept, was du hast über dich oder andere.

00:45:51: Für einen Moment nicht fütterst mit weiteren Argumenten, dass du recht hast mit diesem Konzept.

00:45:56: Sondern einen Augenblick inhält's!

00:45:59: Das kann jeder.

00:46:00: Ich nenne das für mich... ich spiele damit, du könntest sagen Stopp, das ist mir aber zu negativ.

00:46:05: Stopp deine Gedanken und deine Gefützverläufe für ...

00:46:09: Sondern mit

00:46:10: einem klick, das is wie so'n Rieset auf dem Körper.

00:46:13: Für

00:46:13: eine Sekunde bis fünf Sekunden Schaltest du dein Denken, deinen Fühlen?

00:46:19: Dein Wahrnehmend aus.

00:46:20: Das kann jeder!

00:46:22: Weil dein Gewahr sein kann das.

00:46:24: Das musst du nicht trainieren.

00:46:25: also zum Beispiel wenn ich könnte jetzt... Ich zähle jetzt mal bis drei dann sage ich klick und kannst die Augen offen halten.

00:46:32: wir gucken uns weiter an

00:46:34: Und bei Klick würdest du für eins zwei oder drei Sekunden wenn du kannst vier sekunden muss aber nicht

00:46:41: zwei Sekunde

00:46:42: unter Bruchteil von der Sekunde.

00:46:45: ich sage dann klick Du kannst

00:46:47: hingucken,

00:46:48: wo du willst mit geschlossenen Augen.

00:46:49: Aber ist besser noch mit offenen Augen.

00:46:53: und guck mal was passiert

00:46:55: in diesem Augenblick von zwei Sekunden Klick?

00:46:58: Was dann stattfindet bei dir?

00:47:01: Das machen wir jetzt und ich mach das natürlich auch also ein-zwei-drei.

00:47:05: Jetzt kann schon alles mögliche denken, dass funktioniert bei mir nicht.

00:47:08: Ist alles in Ordnung?

00:47:09: da war es.

00:47:10: Das habe ich schon einmal gemacht, das hat auch nicht funktioniert.

00:47:12: Jetzt heißt das wieder vor so Alles das darf du nennen!

00:47:15: Dann kommt klick.

00:47:19: Das waren jetzt drei Sekunden und das machen wir jetzt nochmal zusammen.

00:47:22: Also ich zähle dann bis drei und damit das Klick dann angekündigt wird, also ein zwei drei klick!

00:47:37: Was ist in diesem Klick?

00:47:39: Du kannst ja jederzeit hingehen wenn dir das jetzt zu kurz war oder zu lang war.

00:47:43: was ist in diesen Klick?

00:47:45: ohne mehr Jetzt?

00:47:47: Also ich hätte jetzt gar nicht gesagt, da war gar nichts mehr.

00:47:49: Aber in dem Moment wo du klick gesagt hast hat der Rasenmäher aufgehört und dann war hier plötzlich so eine krass Stille.

00:47:56: Und dann hab' ich angefangen darüber nachts ein Krass das da gerade in den Moment bin.

00:48:00: Das war richtig

00:48:02: krass, es kam mir schon die ganze Zeit rasenmähe mit der

00:48:05: Grund.

00:48:05: Ich wusste gleich aus dem Klick den Rasenmeer auch.

00:48:10: Dadurch haben wir die Übung nicht gemacht.

00:48:11: Das ist

00:48:12: super!

00:48:12: Das ist doch super.

00:48:13: was können wir denn daraus

00:48:14: machen?

00:48:14: Wir

00:48:15: haben

00:48:16: Experiment teilgenommen.

00:48:18: Aber in dem Augenblick, bleiben wir dabei ... Der Rasenmäher hatte so eine humoristische Kraft

00:48:24: im Experiment.

00:48:26: Wo waren

00:48:27: in diesem

00:48:28: Augenblick?

00:48:29: Wo du völlig in diesem lustigen

00:48:32: Erscheinen des Rasenmähers warst.

00:48:34: Gibt es da irgendwo ein psychologisches

00:48:36: Problem, ein Selbstwertgeburt?

00:48:38: Gibt's da irgendwo Neid und Eifelsohn?

00:48:40: G?

00:48:40: gibt es da irgendwas was nicht in Ordnung ist als bei diesem Aha-Ein?

00:48:45: Rasenmäher.

00:48:47: Ist aus?

00:48:50: Ja, ist aus!

00:48:50: Du kannst jetzt auch wieder sagen ... Ich gucke da auf diese Wand, das der Kölnberg drüber, ich komme ja aus Kölnen.

00:48:56: Ich guck auf den Kölner Berg und sage Klick.

00:49:02: Und äh ... Ich würde's anknüpfen wollen als was wir

00:49:09: vorhin besprochen

00:49:10: haben.

00:49:10: In dem Augenblick hat es gewahr sein seinen Raum.

00:49:15: Offensichtlich.

00:49:16: Es ist immer da, du kannst Klick machen, wo und wann du wählst!

00:49:20: Das Gewahrsein... ...ist immer da.

00:49:23: Du musst da nichts für tun, du kannst es nicht vermasseln.

00:49:26: Du kannst drei Jahre sein wie ein Arschloch durch diese Welt laufen.

00:49:29: Da machst du nach drei Jahren genau am dritten Juli, machst du Klick und dein Gewahrsein ist in der vollen Pracht und Fülle der Einfach- und Schönheit des Lebens da.

00:49:40: Das wartet immer auf dich.

00:49:41: Du kannst das nicht vermassern Ist das nicht irre?

00:49:44: Ja.

00:49:45: Du kannst weiter dein Leben leben,

00:49:48: du und Angst haben ... Wenn ich das jetzt anwende, mache ich keine

00:49:51: Karriere mehr oder meine Frau läuft weg.

00:49:53: Ich hab's nicht mehr, alle fünf Minuten klick.

00:49:57: Und sag, was hast du denn gemacht?

00:49:59: Du hast einen Klick.

00:50:01: Dann sagt er, oh Gott!

00:50:02: Aber auch das wirst du einstellen.

00:50:06: Und es ist entscheidend, dass du da aus dem Klick ... Das habe ich in den letzten ... Ja, gelernt.

00:50:15: Keine neue Self-Improvement Technik

00:50:18: machst!

00:50:18: Weil in dem Augenblick wo du an das Klick die eine Erwartung bindest... Nein, das klickt machst du dann wenn es dir einfällt und es ist kein Effort drin.

00:50:30: Null Effort.

00:50:31: was damit zu erreichen.

00:50:33: Das auch Papaji keep quiet no effort.

00:50:37: Bistell, keep quiet.

00:50:39: Keep quiet!

00:50:39: Nur effort, ein Bistel und dann auf dem Bett wart sich alles was ihr glaubt, was ich habe in dieser Sekunde.

00:50:46: Also

00:50:46: stille ohne Erwartungshaltung.

00:50:49: Und das ist natürlich auch ohne Erwartungshaltungen schon eine Erwartungshaltung.

00:50:54: Das Dilemma ist dass wir das Klick benutzen

00:50:58: Um diesen

00:50:59: natürlichen Zustand von Gewahr sein, unser natürlicher Zustand zu wird es auch deswegen genannt.

00:51:04: Ist kein abgehobener Erleuchtung dazu.

00:51:07: Das ist die Erleuchttung!

00:51:08: Diesem Zustand kannst du nicht durch Anstrengungen erreichen

00:51:11: weil dann gibt

00:51:12: es wieder ein Ich was sucht nach einem besonderen Zustand der jetzt nicht da ist und das ist diese Leichte.

00:51:19: Tricking ist, da kann sein ... Ich bin ein bisschen schwerfällig.

00:51:24: Ich hab da schon Jahre gebraucht, um diesen Neck rauszukriegen.

00:51:28: Klick ist einfach wirklich nur sein lassen im richtig großartigen Sinne.

00:51:34: Klicken und dann weitermachen!

00:51:38: Und nicht sagen, ich muss noch mal klicken machen?

00:51:41: Immer wenn du dran denkst, machst du Klick.

00:51:43: Da habe ich mit Experimenten einen Versprechen.

00:51:48: Damit, obwohl man das nicht tun muss.

00:51:51: Wenn du im Regelmäßigen Abständen ... Das kann

00:51:54: sein.

00:51:54: Heute hab ich dreimal Klick gemacht.

00:51:56: Ich erinnere mich schon daran.

00:51:58: Morgen und übermorgen war ich so busy mit allen Wischenleuten.

00:52:02: Ich hätte Behematsklick machen sollen um wieder ins Gewahr sein zu kommen.

00:52:06: Umzu?

00:52:08: Nee, hab ich nicht!

00:52:09: Ist auch kein Problem.

00:52:10: Es

00:52:10: ist, wie es ist?

00:52:12: Ja.

00:52:13: Und dann kann es sein, dass du an einem Tag am Flughafen bist und ganz häufig klick machst.

00:52:18: Das ist schön, die Leute vorbeizusehen ohne einen Urteil.

00:52:22: Das hat eine Magie!

00:52:25: Oder ich sitze im Stadtwald mit der Schollhaut.

00:52:28: Da kommen die Leute vorbei.

00:52:29: Wenn Sie Ihre Kommentare ersparen ... Wir stellen nur fest, Frau mit rotem Hut und Ton-Schuhen, über ... ... um zu sagen, was ist das denn für eine Tussi?

00:52:44: Und wenn der Gedanke käme vorher darf es alles sein.

00:52:48: Es macht Klick!

00:52:49: Da ist sie in ihrer gesamten Einfachheitsschönheit da.

00:52:54: Dann

00:52:54: kommt der Gedankerein und dann siehst du zum ersten Mal, was?

00:53:00: Gedanken aber nicht verurteilt,

00:53:02: alles vermasselt.

00:53:04: Ja...

00:53:05: Das war aber jetzt schön.

00:53:08: Vielleicht sollte

00:53:08: ich häufiger das Klick machen, dann merkst du da kommt wieder

00:53:12: dass ich rein was mit diesem klick etwas erreichen wird

00:53:16: und

00:53:17: wie man dieses Missverständnis auflesen kann wenn man sowas vermittelt weil es ja jetzt ich erzeuge auch dieses missverständnis weiß ich nicht am besten.

00:53:26: wenn ich in dem missverständnis bin klick.

00:53:32: Dann hast du das Gefühl, ich bin da wo ich bin.

00:53:35: Es wird übrigens nie mehr das Gewahr sein.

00:53:38: Auch nie weniger!

00:53:40: Aber es ist ein unaufgeregter Zustand?

00:53:42: Es ist unaufgeregta und spektakulärer einfacher Zustand, wo es auch nicht

00:53:50: an sich so sein muss, dass

00:53:52: man den noch vertiefen muss.

00:53:56: Aber es hat eine Stärke in sich?

00:53:57: Ja, es hat die geniale Einfachheit und Klarheit Auch eine Schönheit.

00:54:02: könnte man jetzt alles reindichten.

00:54:03: Wir auch schon zu

00:54:05: viel.

00:54:05: Ja, ja.

00:54:06: No effort keep quiet no effort and you know who your are.

00:54:12: Und das war ein schöner Schlusssatz finde ich

00:54:14: Für alles wie du in diesem gewahrseite

00:54:17: dich entwickelst

00:54:18: ein völliges Arschloch wieder wirst.

00:54:20: Das darf alles sein.

00:54:20: kannst du dir vorstellen diese Freiheit?

00:54:23: Ja Set the end of the search.

00:54:27: So

00:54:27: wie ihr lieber Hörerschaft uns verzeihen könnt, dass wir jetzt doch noch nicht bei den wilden Sechs Geschichten aus dem Arschraum angekommen sind.

00:54:33: Aber vielleicht gibt es ja auch eine Folge?

00:54:34: Wer weiß das schon!

00:54:37: Ja also ich meine... Bleibt das noch?

00:54:40: Achso wir sind in der Nachbetrachtung

00:54:42: noch.

00:54:46: Ich schätze ja immer die Begegnungen zum Lerender sehr

00:54:51: weil ist der einzige Mensch

00:54:56: muss ich nicht so sagen, will ich so sagen.

00:54:58: Der

00:54:58: an diesem Thema Interesse

00:55:00: hat also auch

00:55:01: mit Ich gibt es ein Ich oder Nicht.

00:55:03: viele sagen das weiß was.

00:55:05: lasst mir irgendwo damit aufs kann ich.

00:55:07: natürlich gibt es mich und wenn ich das mich nicht gefasst soll's denn

00:55:10: eigentlich.

00:55:11: die spannende frage die man sich stellen kann

00:55:12: in dieser exaktion ist dann auch pädagogisch geschickt mit mehr.

00:55:16: der war ja.

00:55:17: jetzt geht das wieder los aber

00:55:18: er schafft es immer

00:55:20: auch Dann dabei zu sein auf Wiederfragen und seine kommentare dazu zu machen.

00:55:25: Und ich will damit sagen, es ist erstaunlich wie viele Leute von diesem Thema das es kein Ich gibt.

00:55:33: Das ist so eine Beleidigung meines ganzen Lebenskonzeptes was ich alles erreicht habe, was sich alles falsch gemacht hat.

00:55:39: Das is ein so unsexy Thematik wo du Leute ... ich hab's ja in Seminaren auch gemacht.

00:55:49: Da hab ich an der Dramaturgie gesagt, heute ist der spannende Tag deines Lebens.

00:55:53: Die heiligste Kuh in diesem Planeten wird geschlachtet und die lebt in dir.

00:55:58: Das ist jetzt eine andere Formulierung.

00:56:00: Dann geliebt es sich!

00:56:01: Und das wird heute geschlachtet.

00:56:03: Dann sind so ein paar Intellektuelle, die sitzen dann da und nicken und lachen und denken, jetzt kommt wieder irgendwas im Comic?

00:56:08: Und dann merk' ich in dem Augenblick wo... ...das vertieft mal angegangen wird.

00:56:14: Die Frage ist, wer denkt denn jetzt?

00:56:17: Kannst du deinen Gedanken aussuchen, kannst dein Gefühl aussuchen?

00:56:19: Dann würdest du auch immer positiv denken.

00:56:22: Kannst Du Deine nächste Handlung

00:56:23: aussuchen?".

00:56:24: Das ist so ein radikaler Angriff auf unser Selbstverständnis also auf unser Ich-Verständnis dass es für viele nicht erträgt.

00:56:31: die werden dann müde Die sind's auch überdrössig weil was sollte mir das helfen?

00:56:36: stelle vor wer.

00:56:38: Es gibt gar nicht dies.

00:56:39: ich und der Trump weiß es kommen dann das dort das größte ich Arschloch Ja, sag ich darum.

00:56:46: Das ist das Problem!

00:56:46: Da siehst du mal, dass ich in Reinkultur... Und

00:56:50: da sagst du was ganz, ganz Spannendes?

00:56:52: Denn ich finde es darin sowohl für das Individuum ... Aber auch als Kollektivmenschheit der Schlüssel zu einer weiteren Evolution.

00:57:03: Ich glaube, alle

00:57:05: Umweltbemühungen, ganz viele andere Bemühungen im sozialen Bereich, solange wenn ich an dieser Heiligen Kuh, die nicht schlachte... ...ich bin der Christo und du bist der Alex und du ist der Le.

00:57:19: Wenn ich das nicht schlachte.

00:57:21: Das heißt ja nicht, dass wir unseren Namen ... Dass ich keine Pläne mache überhaupt nicht oder kein Auto fahre.

00:57:27: Der Lerner hat sich über sein Auto gefreut und ich als Vater ... Ich hab dann gedacht, vielleicht jetzt doch besser vor zehn Jahren mal so was.

00:57:37: War dann wieder völlig einverstanden mit meinen Charakten, mit denen ich durch die Welt gefahren bin?

00:57:42: Aber

00:57:43: diese Identität findet ja ... Du stehst sehr oft

00:57:46: damit!

00:57:48: Das ist mein Telefon, meine Frau.

00:57:50: Mein Umsatz, mein Geld ...

00:57:52: Es gibt

00:57:52: Menschen, die fahren

00:57:53: von Beginn bis zum Ende immer diesen Film komplett zu hundert Prozent.

00:57:58: Nicht

00:57:58: die, die hier zugehört haben!

00:58:00: Das war die Bonusbetrachtung.

00:58:03: Ja noch mal, die Bonus-Betrachtungen schreibt uns gerne wie es euch ging.

00:58:07: Wollt ihr auch jetzt euer Ich verteidigen?

00:58:09: oder was habt ihr für euch mitgenommen?

00:58:12: Und ja... Denkt an den Glick oder vergisst den Glck, es ist wie es ist.

00:58:18: Was hat dieser Sechsen mitgenommen

00:58:21: für sich?

00:58:21: Für sein Ego!

00:58:23: Es ist ja nicht so, dass

00:58:25: diese Ich-Vorstellung die Idee...

00:58:29: Ich wollte gerade im zweiten Anlauf das Ding abzudehnen und dann bräubte er sich außer.

00:58:33: Genau, darum geht's!

00:58:36: Das hab ich ganz vergessen.

00:58:38: Gut,

00:58:38: ich sage nichts mehr.

00:58:42: Mein Märk hier.

00:58:44: Chris, vielen lieben Dank für deine Zeit.

00:58:46: einmal mehr.

00:58:47: Vielen Dank an euch fürs Zuhören!

00:58:49: Ich hoffe ihr hattet so viel Spaß wie wir und ein bisschen Erkenntnis bis zum nächsten Mal.

00:58:52: Ciao ciao bye-bye adios.

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