Was denken die anderen? People Pleasing, Kritik und die Angst vorm Urteil

Shownotes

Wir wollen gemocht werden. Wir wollen aber auch wir selbst sein. Und idealerweise möchten wir dabei weder als Angeber noch als Langweiler, Egoist oder „zu viel“ gelten. Ganz schön viel gleichzeitig.

In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sehr das vermutete Urteil anderer unser Verhalten beeinflusst. Leander erzählt, warum es ihm inzwischen leichter fällt, offen zu sagen: „Das kann ich richtig gut.“ Und warum er keine Lust mehr hat, seine Energie herunterzudrehen, nur weil andere ihn für zu laut oder zu präsent halten könnten. Alexander erinnert sich daran, welche Gedanken er sich mit 49 vor seinem Wrestling-Abenteuer darüber gemacht hat, was wohl andere sagen würden, falls er sich dabei verletzt.

Aber einfach auf alle Meinungen zu pfeifen, ist auch keine besonders überzeugende Lösung. Wir sprechen darüber, wann Feedback wichtig ist, warum gute Absichten nicht automatisch bedeuten, dass das eigene Verhalten gut ankommt, und bei welchen Menschen wir tatsächlich sehr genau hinhören.

Außerdem geht es um People Pleasing, Selbstdarstellung, schlechte Tanzskills, einen imaginären Thorsten und die beruhigende Erkenntnis, dass die anderen vermutlich deutlich weniger über uns nachdenken, als wir glauben.

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Transkript anzeigen

Alexander Metzler: Ein herzliches Willkommen beim Podcast Gleichmutproben, euer Podcast für Spiritualität, Lebensphilosophie und Nachhaltigkeit. Ohne Sprechfehler. Geil, bin gut drauf, obwohl ich so müde bin im Kopf. Und ich bin nicht alleine, vor allen Dingen müde im Kopf. ist noch jemand, bis in der Schöpf, glaube ich. Aber kannst gleich mal erzählen, wie dein Energielevel ist. Welcome Leander Greitemann.

Leander: Hey.

Leander: Hey, das war eben übrigens Alexander Metzler. Like wer es noch, like wer ihn noch kennt. Ich finde wir starten super rein. Und das ist auch genau das der Modus, wenn einem das gelingt zum Thema der heutigen Folge. Aber dazu gleich mehr. Ich bin ein bisschen platt. Ich hatte gerade eben einen knapp stundenlangen Talk über einen Vortrag, den ich vielleicht nächste Woche halte. Zum sehr spannende Firma, spannendes Projekt und da auch länger werde ich mir eingebunden sein. Sieht gut aus, würde ich sagen. bin richtig gut, man sagen, in diesen Talks. Also ich finde einfach so, mit Leuten im Team-Meeting eine Stunde, mich verkaufen, mein Thema verkaufen, zuhören, dann darauf eingehen, da reiße ich einfach regelmäßig ab. Also sobald ich in diesem Call drin bin, ich einen richtig guten ... Ich muss halt erst mal nur in dem Call landen. ist so das Thema. Auch das, was ich gerade gesagt habe, kann man gleich als Beispiel nehmen über das Thema, worüber wir reden. Ihr die Überschrift ja schon gesehen, ihr könnt euch schon mal eure Gedanken machen. Davor zum thema energie level davor habe ich handpan videos aufgenommen und komplizierte taktarten gejammt und davor war ich wakeboard fahren also ich habe einen richtig intensiven pausenlosen tag hinter mir aber ich bin ich bin noch eingeschaltet hiernach breche ich zusammen und lege nur noch auf der couch aber jetzt die nächste stunde werdet ihr das rennpferd erleben wie die bänner mich immer bezeichnet das rennpferd wurde aus der koppel gelassen und dreht jetzt auch ein paar runden am platz in In hoher, sehr hoher Geschwindigkeit. Bestzeit wollte ich sagen.

Alexander Metzler: Auf idealem Geläuf. Sehr schön. Bewegt der Tag. Sehr gut.

Leander: Ja. Ja. Bewegt der Tag. Und was ich gerade eben gesagt hab, zu sagen, ey, ich bin da richtig gut drin, das ... erlaube ich mir auch noch nicht so lange, so was zu sagen. Weil man könnte ja gerade bei uns denken, was sagen dann die Leute? Ist aber unangenehm, dass der selber was ein Angeber, Selbstbeweihräuchung und so. Und klar, wenn jemand die ganze Zeit nur darüber redet, wie geil er ist, und nie eine Schwäche zugibt

Alexander Metzler: Mhm. Mhm.

Alexander Metzler: Eigenlob stinkt.

Leander: So, und das heißt, sich nur positiv darstellen, das ist anstrengend. Aber einfach mal das zu ownen und zu sagen, ey, das kann ich richtig gut. Trauen sich, glaub ich, ganz viele nicht. Fällt manchen Leuten schwieriger, über ihre Stärken zu reden als ihre Schwächen. Merk ich auch bei meinen Seminaren. Wirklich mal so zu sagen, ey, da bin ich einfach richtig gut drin. Und häufig tun wir es nicht, weil wir Angst haben, dass die Leute dann irgendeinen Urteil über uns haben. Und das Gleiche aber auch natürlich. Eine Schwäche einzugestehen, tun wir vielleicht auch nicht, weil wir dann Angst haben, was denken die da über uns? Und deswegen sind wir verkrampft, versuchen, ein möglichst perfektes Bild abzuliefern, irgendwie normal zu wirken. Zwar nicht unfähig, aber auch nicht wie ein Angeber. Und da müssen wir immer navigieren, wenn wir das perfekte Bild von uns nach außen zeigen wollen. Nämlich jemand, bescheiden ist, aber gleichzeitig auch ohne Fehler, entspannt und immer gut drauf. Und das könnte sein. Darüber werden wir jetzt die nächsten zehn Minuten heute reden, weil ich glaube, das ist schon fast alles gesagt. Hier war eine richtig gute Frage. Ja, wie welche Auswirkungen das auf unser Leben hat, wenn wir dem zu viel beimessen, aber Stück für Stück. Würde ich sagen.

Alexander Metzler: Das war eine gute Folge.

Alexander Metzler: Und somit liegt der Ball bei mir.

Leander: Ich hab den jetzt einfach mal abgelegt, mittendrin und gesagt, Alex mach was draus. Ich weiß es ist ein steiler Winkel, aber vielleicht kriegst du ihn reingetan.

Alexander Metzler: Apropos gutes Bild, gebt mir gerne mal Feedback, falls ihr das als Videopodcast seht. Wir versuchen gerade peu à peu Schritt für Schritt unser Videobild ein bisschen zu optimieren. Ich habe jetzt hier eine fettere Kamera. Hab auch eben gerade gesehen, wenn ich hier mit meiner Hand rummache, da macht die so bisschen... Fokus mag ich eigentlich gar nicht. Ich dachte ich hätte ihn eigentlich auf manuell Fokus stehen. Wurde gerade eines besseren belehrt.

Leander: Ja, dann hat sie den Fokus.

Leander: Hm, nope.

Alexander Metzler: Hier hinten ist aber so leichte Unschärfe, das liebe ich ja und das ist nichts digitales, sondern tatsächlich analoge Unschärfe und so ein Holz aus meinem Ahornbaum aus dem Garten. richtig.

Leander: schon schicker.

Leander: die letzte Woche durchgeschnitzt und da diese Holzskulptur. Ich hab immerhin schon mal eine alte Lampe aufgestellt. Ich hab noch nicht so viel gemacht. Ich muss jetzt eigentlich nachlegen. schauen.

Alexander Metzler: Aber du kommst auf jeden Fall schon heller darüber. ist schon mal gut. Ja, das hat ja viel mit unserem Eigenbild und Fremdbild Wirkung zu tun. Und das Abgleichen von was könnten die anderen denken. Und ich hatte das tatsächlich bei meiner Entscheidung mit 49 Jahren noch mal mit Wrestling anzufangen. Weil A ist Wrestling ja was sehr Exotisches, was jetzt so gar nicht in unsere Bubble so reinpasst. ich hab das auch mit großem Genuss, hab ich ja immer Wrestling-T-Shirts auf spirituellen Veranstaltungen getragen. Hat mir echt Freude gemacht. Aber worüber ich mir intensiver Gedanken gemacht habe, war das Thema Verletzung oder schwere Verletzungen. Also wenn es mich da erwischt hätte.

Leander: Das ist aber jetzt nicht das Thema, was denken denn andere, oder? Ach, okay.

Alexander Metzler: Doch, genau, weil dann könnten ja andere denken nach dem Motto, was fängt der mit 49 an, mal so einen Sport zu machen? Weißt du, so dieses Ausschütten darüber? Und da hätten sie bei mir auch einen wunden Punkt getroffen, weil das war tatsächlich auch was, worüber ich länger nachgedacht habe und dann aber bewusst gesagt habe, naja, gut, ich gehe halt das Risiko einer potenziellen Verletzung oder Verletzungen ein. Im Endeffekt war es ja dann auch nur ... eine kleinere, also Schienbein. das war aber was gewesen, wo ich intensiv auch so über Fremdwirkungen nachgedacht habe. Und vielleicht habe ich auch gerade deswegen, interessanterweise, öfter als es unbedingt hätte sein müssen, erzählt in der Öffentlichkeit. Vielleicht kann sein.

Leander: Ja, das ist natürlich direkt ein Umgang damit, also dann offensiv damit rauszugehen. dann wirklich. Und ich finde es auch erstmal guten Umgang. Also wenn einem das gelingt, einfach das anzusprechen. Wenn du gerade das Gefühl hast, jetzt werde ich gejudged, dann einfach zu sagen, ich habe gerade das Gefühl, ich werde gejudged. Das einfach der alte Trick im Sinne von loving what is. Voller Akzeptanz.

Alexander Metzler: Mhm.

Leander: Ja, ist einfach anzusprechen und so ganz schonungslos, inklusive allem. Ja, und ich glaube, es... Also auf die eine oder andere Art kennen die Allermeisten von uns. Für manche ist es sehr wichtig. Ich habe jetzt gerade auch noch mal im Retreat war auch noch mal so Thema, gerade im Dorf ist dann einigen... ist das sehr wichtig beziehungsweise fühlen die sich auch sehr gejudged also so dass dann da dann hat er reden die wieder und sowas und

Leander: was ich spannend finde oder was auch eine Möglichkeit ist, da rauszukommen oder ein Gedanke, den ich hilfreich finde, ist festzustellen. das ist jetzt auch keine Überraschung für die Leute, die hier zuhören. Aber es wichtig, das einmal gesagt zu haben, dass die Leute halt so oder so, also egal in welche Richtung du dich veränderst und anpasst, dann gibt es halt Leute, die hassen halt oder finden es scheiße, dass du dich anpasst. Selbst wenn du versuchst mit allem was du kannst alle Boxen zu ticken und sagen okay Ich habe das perfekte Haus das immer aufgeräumt die Kinder sind gut erzogen die Und ordentlich wir schreien nicht rum wir haben die richtigen Hobbies und du machst alles und dann gibt es leute die sagen auch die sind so langweilig die Meyers diese Bilderbuchfamilie spiesser nervig guck mal wie langweilig so dann wird das halt gehatet so und dann

Alexander Metzler: Die alten Spießer. Bausparvertrag, Abschließer.

Leander: lasse ich mich doch lieber judgen, für was was ich fühle. Und ich finde das aber gut, dass ich das mache. Und dann find's auch... Und dann ziehe ich auch die Leute an, die das auch gut finden. Und das ist ja viel geiler. Also wenn ich dann auch die richtigen Leute anziehe und halte die fern, auf die ich keinen Bock hab. Also es ist ja doof, wenn ich mit meinem verkrampften Verhalten dann Leute in mein Leben ziehe, die mich so wie ich wirklich bin nicht feiern. Was will ich mit diesen Leuten? die sind doch langweiler. Also muss man jetzt immer gucken, ist das für ein Verhalten. Wenn das Verhalten ist, ich schreie die ganze Zeit rum und schlage Menschen. Darüber reden wir nicht. Aber wenn du ganz auch ein Thema, was bei mir in Retreat Seminaren ganz viel ist, so zu viel sein. Zu laut, zu... Und es ist ja auch in Ordnung, in manchen Situationen mal sich zurückzunehmen, zu sagen, okay, gerade ist nicht der Ort, es geht ja nicht mich, es ist gerade eine Beerdigung, ich lache jetzt vielleicht nicht. Maximal laut so es gibt noch andere die haben auch bedürfnisse da kann ich ja drauf achten Aber dann in einem space wo es okay ist sich auch zurückzunehmen Auf dauer so warum wenn du lust hast laut zu sein und energetisch dann Erlaube dir doch auch das zu sein selbst wenn du in deinem leben schon mal gehört hast oder du bist mir zu viel ja perfekt ist doch toll dass die person dir das so ehrlich sagt Perfekter hinweis dass das nicht dein freund ist das ist einfach nicht wenn du Dass dein natürlicher Ausdruck von Lebendigkeit ist. Was willst du denn mit Menschen Zeit verbringen? Egal wie cool die sind vielleicht. Vielleicht sind die dir auch einfach zu cool. Warum willst du diese Menschen beeindrucken? Ist doch gut, dass die dir rechtzeitig sagen, dass denen das zu viel ist. Schade, ich kann in manchen Situationen mir diese Mühe geben, aber ich werde auf Dauer nicht für dich mein Licht runterdrehen können. Das halte ich auch nicht durch. Gut, dass wir früh drüber sprechen. Kommst du damit klar, finden wir einen Kompromiss? Wenn nein, schade. Also jetzt in der perfekten Welt gibt es Nuancen. Im Arbeitskontext ist nochmal was anderes. In der Familie kann man auch bewusst entscheiden, okay, ist meine Mama, für die mache ich es vielleicht nochmal ein bisschen anders oder ich will halt dahin gehen. Aber erstmal vom Grundding, ja, sich bei den Dingen nicht immer an alle anzupassen, ist glaube ich da eine sehr gute Idee, weil man dann halt eben Zeit mit Menschen verbringt, die einen auch dafür schätzen. Es gibt andere Menschen, die feiern das hart.

Leander: Und die würdest du gar nicht kennenlernen, weil du zeigst dich ja gar nicht so. Die wissen dann ja gar nicht, dass du so bist, weil du zeigst dich nicht so. Und die haben gar nicht die Möglichkeit, sich in dich zu verlieben, dich als Freund oder Freundin haben zu wollen, weil du diese Seite von dir versteckst.

Alexander Metzler: Ja, jetzt hast du es schon angesprochen, mit dem Dorf. wenn ich jetzt mal gedanklich wirklich raus, raus, raus gehe. Also nicht Dorf wie ich bin, noch hier im Speckgürtel von Rhein-Main, von Mainz, Wiesbaden, Frankfurt, sondern so richtig weit raus. Und du bist dann da so ein Exot. Und keiner ist so wie du. Und du hast quasi, wenn du da nicht der Ausgestoßene sein willst ... quasi nur die Chance, anzupassen bzw. diese Teile, die da eigentlich gesehen werden wollen, zu verstecken. ich glaube tatsächlich, dass auf dem Dorf ist natürlich dieses alle kriegen es mit und alle reden darüber, ist da wirklich noch mal ein ganz anderes Game als irgendeinen hippen Stadtteil von einer mittleren Stadt selbst schon. Und darüber hinaus kann das ja sogar dann was sein, dich sogar gefährdet. Also wenn du jetzt mal politisch denkst oder sexuell denkst in die Zeiten, in die wir da jetzt gerade reinsteuern, ist es ja auch gar nicht ohne. Also dann hast du ja eigentlich nur noch die Chance, da die Konsequenz zu zählen und zu sagen, okay, ich muss hier raus, ich muss irgendwo anders hin in die nächste Großstadt, weil ... Möglicherweise finde ich sonst auf diesem Dorf auch gar niemand. Vielleicht ist da sogar noch eine andere Person, die auch so ist. Aber ob die sich dann zeigt, das ist dann auch noch mal Von daher, ich bin natürlich komplett bei dir, was du sagst. Und auch das, was du gesagt hast mit, ich denn schon, ich werde sowieso gejudged, dann kann ich wenigstens so gejudged werden, wie ich das will. Also würde ich sofort unterschreiben. Aber das ist natürlich in einer großen, anonymen Stadt mit verschiedenen Szenen alles sehr, sehr viel einfacher als auf dem Plattenlager.

Leander: Ja, absolut. Und gleichzeitig darf man trotzdem auch gucken, wie viel davon ist Hochrechnung und wie viel davon ist wirklich warm. also auch einfach mal gucken, was passiert, wenn man sich mehr authentisch zeigt, auch auf dem Dorf und sich einfach erlaubt, mehr, verrückter zu sein, mehr aus der Masse rauszustechen. Es gibt bestimmt auch da welche. die dich für deinen Mut abfeiern und sagen krass geil, dass du hier dich so zeigst und dass du das einfach machst und durchziehst und hier so auf die Straße gehst, wo alle irgendwie in Grau sind und du rennst hier mit der Vogelfeder am Kopf und so wie durch die Gegend. Auch da finden sich wahrscheinlich Menschen, die das gut finden. Und also klar, wenn es jetzt irgendwie Sicherheit geht und so, aber ob du dann auf Dauer irgendwie als Transfrau in einem AfD-Ding, wo jemand die Deutschland-Flagge hängen hat und irgendwie

Leander: Fuck LGBTQIA +, auf der Veranda stehen hat. So, dann, wenn du das Geld hast, so, dann ist vielleicht auch mal ein Moment da wegzuziehen. Weil wenn du da hast, deine Identität sogar ist, und du musst sie verstecken, das ist halt krass. wann immer da das geht, wegzuziehen. Alter, tu dir das nicht an, du musst diesen Kampf nicht kämpfen. Aber ... ja, unabhängig davon ... sich das ein bisschen mehr zuzugestehen und klar bei allem was wir sagen gibt es immer irgendwelche Lebensrealitäten die wir jetzt nicht im Blick haben das sind nie universelle Gesetze aber trotzdem sich das mehr zuzugestehen und auch da ich habe es ja eben schon angedeutet es ist ja auch nie 0 und 1 also ich zum Beispiel habe ein Thema auch ein Thema mit ich will nicht stellen ich will mir nicht zu viel Raum nehmen oder ich will auch anderen Raum geben also und mein Mein Zuhause ist die Bühne. Wenn ich eine Bühne kriege, nehme ich die mir super gerne. Ich spreche laut, ich singe laut. Ich habe Bock, mich zu zeigen. Ich habe Bock, zu zeigen, was ich kann. Ich habe Bock, auf der Bühne stattzufinden. Und wenn ich selber auch zum Beispiel einen Retreat leite, wäge ich auch immer ab, wie viel nehme ich mir jetzt in der Bühne. Also natürlich bin ich auf der Bühne, weil ich das Retreat leite, aber ich mache manchmal auch so Bühnen auf, wo man irgendwie was... vorführen kann oder sich zeigen kann, wenn man das möchte. Und da wege ich persönlich dann auch ab, wie viel zeige ich mich. Und manchmal experimentiere ich, indem ich sage, so jetzt gehe ich mal voll rein und schock vielleicht die Leute mit was, also auch wenn man tanzt auch da. Also wie viel, wie viel von dem, wie ich Bock habe zu tanzen, zeige ich jetzt hier gerade in einem Raum, wo die Leute eher so ein bisschen verhalten noch ängstlich und ich drehe halt wirklich auf 100 Prozent, was für mich kein Problem ist, überlege ich dann auch manchmal, ist das jetzt der Raum? Hilft das jetzt? Muss es jetzt wirklich sein? Und manchmal mache ich das dann auch nicht. Aber ich mache es viel öfter als früher, wo ich einfach sage, ich will das jetzt machen. Ich nehme hier niemandem was weg. Der Raum ist da. Ich hole vielleicht noch andere dazu. Ich biete das an und ich will ja auch für andere da sein. Aber ich nehme mir das jetzt auch. Da ist die Bühne und ich gehe da drauf und ich zeige mich ungeschönt so, wie ich bin.

Leander: Das finden auch nicht immer alle geil. Ich hab jetzt irgendwie auch über Eck gehört. der Handpan-Szene hab ich ja vor zwei Jahren, bevor ich auch mein eigenes Festival hatte, irgendwie über Umwege das Griesli Festival, so ein traditionsreiches Handpan-Festival moderiert. Und da haben auch so ein paar in der Szene so über Eck irgendwie gesagt, ja, der Leander, der steht dann da und der auf einmal nimmt er sich hier die ganzen Bühnen und der nimmt da den Raum ein und der ist so laut und hier und Selbstdarsteller und so was. Das erzählen die, das hat mich eine Zeit lang auch getroffen und ich sag, Denkt das so also ich höre mir das auch gerne an wenn du wirklich einen konkreten punkt hast und da irgendwas gibt wo ich irgendjemanden Übergangen habe oder jemand anderes wollte das machen und ich habe da irgend wem was weggenommen Let me know kann auch sein dass ich dann kurz verletzt bin denke und mir aber ich will das wissen Aber ich will mich so zeigen, wie ich da dem Moment bin. will mein Licht da nicht runterdimmen. Ich geh mit der Energie da rein. Oder auch mein eigenes Festival. Das moderiere ich mit Quatsch, mit einem schlechten Joke, mit dem, was gerade da ist, was gesagt werden will. Und das finden ein paar vielleicht drüber. Viele andere resonieren offensichtlich damit. Das ist total fein. In dem Moment, wo du dich zeigst, wirst du Leute irritieren. Manche einfach nur, weil sie einen Film haben. Das ist aber nicht in Ordnung, sich so zu zeigen. Was wäre denn, wenn wir uns alle einfach so zeigen, das geht ... Das ist mir jetzt aber zu viel. Der kann auch jetzt nicht einfach weinen auf der Bühne oder kann auch jetzt nicht das machen. Da will ich keine Verantwortung für übernehmen. Solange ich halt nicht ... Wenn 90 Prozent der Leute irritiert sind und alle so ... Dann kann man da noch mal drüber nachdenken. Aber ich merk für mich schon, dass ich ... mir mehr und mehr erlaube und es mir total gut damit gibt, mir geht auch diesen Raum. nehmen und dann auch mal sagen und das kann ich übrigens richtig gut.

Alexander Metzler: Und wie du schon eben gesagt hast, man wird sowieso nie schaffen, alle Leute hinter sich zu vereinigen. Also es wird einfach nie gehen. Du wirst nie den Tag haben, an dem 100 % aller Leute sagen, Junge, das, du machst, ist richtig geil. Das wird es einfach nie geben. Es wird vielleicht 90 % geben, wenn du eine richtig gute Quote hast, eine realistische Quote ist vielleicht 75 % oder so. Und andere Leute werden das, was einige abfeiern, total scheiße finden.

Leander: Mh-mh.

Alexander Metzler: Und einen schönen Satz, ich dazu mal gehört habe aus meinem gerne und viel zitierten Buch. Fünf Euro ins Dale Carnegie-Schwein. Klack, hier sind sie. Ach, es gibt ja keine fünf Euro-Stücke mehr. Ich komme doch aus der Fünf-Mark-Stückzeit. Wäre ja quasi nur ein Scheinchen, was ins Schweinchen kommt. Einen toten Hund tritt man nie, sagt Dale Carnegie in Sorge, dich nicht lebe. Das heißt, so viel wie jemand, der nichts macht, der ...

Leander: Del carne, Gies Schwein.

Alexander Metzler: sich nicht zeigt, der quasi nicht mehr am Leben ist, das ist derjenige, der dann tatsächlich auch nicht mehr getreten wird. Und solange du draußen rumläufst, solange du irgendwas machst, wird es immer Leute geben, die das verurteilen, was du machst. Und dann kannst dich auf den Kopf stellen, kannst ja Sympathische... Ted Lasso zum Beispiel, gerade einer der Lieblingsserien von Jolly and Mia. Ted Lasso ist ein Sporttrainer, er läuft gerade auf Apple...

Leander: figur

Alexander Metzler: Ja, genau, fiktive Figur. Es ist so eine Wohlfühl-Sitcom, würde ich sagen. Und das ist ein supersympathischer Typ. Also der ist, wenn du dem so zuhörst, der ist supernett zu allem, aber auch auf so eine erfrischende Art und Weise, nicht bemühte Art und Weise. Und trotzdem gibt's immer Leute, die den auch total scheiße finden. Das trifft's eigentlich ganz gut, also das ist vielleicht mal eine Serienempfehlung. Ted Lasso, wirklich zum Wohlfühlen. Und das fand ich damals, als ich so diesen Satz gehört hab, fand ich das irgendwie sehr, sehr tröstend, weil wenn dich Leute scheiße finden, das auch immer ein Zeichen, dass du noch am Leben bist. Was nicht heißt, dass du Shitstorms dir einfangen sollst. Und dass es auch kein Qualitätszeichen ist, wenn du viele Hater hast. Also, Lea hat's ja auch schon gesagt, wenn du viel negatives Feedback oder viele Leute hast, die sagen, ey, Alter, was du da machst, ist echt scheiße, darf man auch gerne mal drüber nachdenken. Aber wenn ...

Leander: Ja, ja.

Alexander Metzler: 70 % gut für den 30%, nicht so im Bootsinn. Oder 80-20 oder 90-10.

Leander: Ja und je nachdem, ich glaube da kann man keine Zahlen dahinter packen, wenn du quasi was sagst, was die Black Community verletzt und das sind nur 20 % aber die sind alle extrem verletzt von dem was du sagst, obwohl du es gar nicht böse meintest, dann lohnt es vielleicht auch auf diese 20 % selbst wenn die 80 % Weißköpfe da irgendwie sind. Ja und deswegen ist das ja auch, also

Alexander Metzler: Nein.

Alexander Metzler: hm, ja okay.

Alexander Metzler: In so Dimensionen habe ich jetzt natürlich gar nicht gedacht. Das ist natürlich vollkommen recht.

Leander: Und ich finde da auch so wichtig, wenn wir da kurz diese Klammer aufmachen, dass Intention, also ich bin großer Verfechter des moralischen Verhalten nicht nur von Intention abhängig zu machen. Oder dass man sich reinwaschen kann, dass man sagt, ja, war doch gar nicht böse gemeint. Oder auch zu sagen, ja, nee, es war gar nicht rassistisch gemeint. Ja, Bro, wenn aber die Leute, betroffen sind, das alle so empfinden, dann denk doch mal drüber nach. Ist halt schön, dass du das nicht so siehst, aber du bist ja auch nicht in der Lebensrealität. Ist so der Klassiker, wenn Leute sich da, also wenn die sagen, hä, wieso ist es denn falsch jemanden, der der Black ist? Nach der Herkunft zu fragen, bin doch nur interessiert, ist doch gar nicht rassistisch gemeint. Es interessiert mich doch einfach nur. Ja, ist ja schön, dass dich nur interessiert, aber dann hör doch mal der Person zu und dann wird die sagen, das ist die erste Frage, die ich von jedem Menschen kriege. Das beweist mir jedes Mal, dass Leute, wenn sie mich sehen, denken, okay, die Person gehört nicht dazu. Oder das gibt mir zumindest das Gefühl. Und das reicht ja schon, dass ich sage, okay, vielleicht ... bewahre ich mir diese Frage, was sind deine Wurzeln? Wo kommst du eigentlich her? So diese komischen Umformulierungen. Vielleicht einfach mal fürs dritte Treffen auf und lerne einfach mal die Person kennen und irgendwann und wenn die Person das stolz vor sich her trägt wie unser gemeinsamer Freund Franklin, der hat Bock auf diese Frage, der kann das dann auch nicht verstehen, der erzählt gerne von seinen ganaischen Wurzeln und wie cool er das findet. Und hat da überhaupt gar kein Problem mit. Ist doch super. Aber es gibt andere Leute, sind einfach genervt von dieser Frage. Die fühlen sich als Düsseldorferin, die fühlen sich als absolute Kartoffel, sind hier groß geworden. Und haben keinen Bock, dann immer gefragt zu werden, wo kommst du denn her? Ja, dem Ruhrpott, Digga. Warum spielt denn meine Hautfarbe so eine Rolle? Und das finde ich, ist mir gerade nur noch mal aufgefallen. Ich habe es schon auch schon gesagt, aber ich finde, so ein großes Missverständnis. Ja, war doch gar nicht böse gemeint. Ja.

Leander: Aber dann hör doch zu, wie es angekommen ist.

Alexander Metzler: Total, und den Schuh muss ich mir auch wirklich lange anziehen. Dazu muss ich aber auch entschuldigend dazu fügen. Wie gesagt, wie hier bereits im Podcast erwähnt, ich vom Land. Und auf dem Land triffst nicht so oft auf ... Also hier in Wo sind wir hier? Rheinland-Pfalz. Da triffst du auf dem Dorf nicht so oft ... Zum Beispiel Menschen aus der Black Community treffe ich

Leander: rein meinen

Leander: Ja. Ja.

Alexander Metzler: Treffe ich hier seltenst. Und deswegen kann ich das total nachvollziehen, wenn man ... wenn man das noch nicht gelernt hat oder das hat einem noch niemand erzählt, dass du selbst denkst, das ist eine totale, ähm, freundliche Frage sogar, weil du dich ja für die Person interessierst und weil das ein Thema ist, über das man sofort sprechen. Also, das bietet sich ja aus meinen dorf-weißen Augen total an.

Leander: Ja.

Leander: Hm.

Leander: Ja. Ja.

Leander: Ja, ja.

Alexander Metzler: Und wie du sagst, die Intention in dem Fall war immer freundliche Neugierde und ein Gespräch anfangen. Und, das finde ich auch so schön, dass du das gesagt hast, trotzdem, wenn man dann versteht, wie das andersrum ankommt und dass das immer die erste Frage ist, dann wird einem, also wenn man da klar denkt und einfach freundlich sein will, dann muss man einfach begreifen, okay, das ist offensichtlich auch ... wenn sie noch so gut gemeint ist, nicht die beste Einstiegsfrage. Und die Option, die du genannt hast, das vielleicht mal im dritten Talk irgendwie anzusprechen, find ich auch gut. Aber ich kann das total nachvollziehen, dass das aus gutem Glauben und mit guter Intention erst mal geschieht. Und man ist dann sozusagen beigebracht bekommen muss. Und dafür muss dann aber auch die Bereitschaft ... da sein, was dazuzuladen und das dann anzunehmen. Und dann ist es überhaupt kein Problem. Dann ist es, okay, krass, hab ich das noch gar nicht gesehen. Das wollte ich natürlich so gar nicht. Danke, dass du mir das sagst. Jetzt kann ich mein Verhalten entsprechend abchecken.

Leander: Ja. Und das gleiche auch mit queeren Personen. Also wenn du eine trans Frau oder trans Mann triffst vor allem und das ist die erste, da muss ich gerade dran denken, ist die erste schwarze Person die du triffst, die erste trans Frau die du triffst, jetzt auch sagt, übrigens. Und dann ist vielleicht, je nachdem wie du auch drauf bist, ist halt die direkt, okay, und wie ist das? dann im schlimmsten Fall noch, wenn du so ein ganz offener Typ bist und sagst, ich trage das Herz auf, ja, und wie ist das mit dem Sex? hast du da unten jetzt, was ist jetzt da unten bei dir los und so was? Und stehst du auf Männer oder stehst du auf Frauen? Und auch das, das ist für dich alles vielleicht spannend, aber wenn du diese, wenn du immer, wenn du sagst, Ich bin queer. Als Erstes zu deiner Sexualität fragst du auch wen anders auch nicht. So, möchtest du lieber von hinten? was machst du für Positionen? Was willst du? Also fragst du nicht irgendeinen normalen Also irgendeinen Heterosist, mann, fragst du das ja auch nicht. Und auch da ist dann wieder diese ... Und deswegen ist das einfach ... Dann einfach sagen, ist das normal zu der Welt? cool, ja, mega. Einfach so, schön. Und was machst du beruflich?

Alexander Metzler: tatsächlich nicht.

Leander: So, einfach so, einfach ganz normal. musst auch nicht direkt über dieses Thema sprechen, weil dann bist du immer wieder, bin was. Ganz oft ist das Bedürfnis von Menschen, die in Randgruppen sind, trotzdem irgendwie dazugehören und Teil davon zu sein. Und wenn man den Fokus direkt auf das Anders-Arte gelegt, vor allem von diskriminierten Gruppen, ist das einfach kein schöner Einstieg. Ja, na ja.

Alexander Metzler: Wie sind wir jetzt darauf gekommen? Weil wir ein Beispiel gefunden haben, wo es gut ist, nicht hundertprozentig sich so zu sein, wie man ist oder glaubt zu sein, sondern eben auch das nötige Fingerspitzengefühl im menschlichen Miteinander im Sinne von gut miteinander umgehen, lieb zueinander sein, auch eine schöne Maxime, lieb miteinander zu sein, dass man da das durchaus mit Fingerspitzengefühl betrachtet.

Leander: ...doch auf andere zu hören.

Leander: Ja.

Alexander Metzler: dieses, ich zeig mich so, wie ich bin, und ich gehe so durch die Welt, wie ich bin, ohne mir zu viel darüber Gedanken zu machen, was jetzt andere über mich denken sollten. Weil wir sind ja auch immer noch eine Gemeinschaft. Wir sind ja immer noch ein menschliches Miteinander. Wir sind eben keine Anreihung von einzelnen Individuen, die irgendwie so durch dieses Universum eiern, sondern es gibt immer ein Miteinander. Und je schöner das Miteinander, desto größer auch aus meiner Sicht die Chance, dass wir große Probleme lösen, die die Menschheit hat. Das schaffen wir nur zusammen, schaffen wir nicht allein.

Leander: Ja, genau, das fand ich wichtig. Und trotzdem, wenn du auf Dauer, also gerade People Pleasing, das Wort ist ja auch noch nicht gefallen, ich bin von meiner Natur aus People Pleaser. Das ist ja wieder das Interessante, dass wir da eigentlich unterschiedlich sind von unserer Ausgangsprägung und wir uns so in der Mitte. treffen aufgrund der thematischen Auseinandersetzung mit Lebensphilosophie. Meine Grundeinstellung ist Harmoniebärchen, People Pleaser, lieber keinen Streit, lieber nicht anecken und ähm... Wenn du da aber den Kontakt Wenn du da die ganze Zeit dich so verhältst, dass du die Achtung vor dir selber verlierst, weil es dir nur darum geht, was denken die anderen, und du stehst gar nicht für dich ein, sagst nie nein, achtest nie ... stehst nie für dich ein, zeigst dich nicht so, wie du bist, und du magst dich selber nicht, dann bist du so abhängig ... von dem Urteil der anderen. Und das ist nicht gut, auch dann wieder fürs People. Also, auch den anderen Leuten gegenüber auf einmal ... ist dann mein Gegenüber dafür verantwortlich, mich zu mögen. Aber es ist eigentlich meine Aufgabe, mich zu mögen. Und das andere ist nur ein Bonus. Und es ist auch total unfair, das auf den anderen zu übertragen. Das ist eigentlich kein People-pleasing. Du pleasst den nicht. Du tust den anderen auch keinen Gefallen, wenn du das übertreibst mit einem People-pleasing. Sondern es ist auch ganz wichtig, sich selber zu mögen. Und vor sich selber Respekt zu haben. Das sogar das Wichtigste überhaupt, würde ich sagen. mit all dem was wir vorher gesagt haben, natürlich mit Rücksicht auf alle anderen, aber es ist auch wichtig für sich selber einzustehen und sich selber zu mögen, lieb zu sich selbst zu sein.

Leander: ist auch so ne schöne das wäre.

Alexander Metzler: Ich nehme mir mal die Freiheit raus gerade darüber nachzudenken und mal nichts zu sagen.

Leander: Ja, finde ich gut. Komm, wir sagen mal alle 20 Sekunden nichts.

Alexander Metzler: Das ist übrigens der Moment, wo ein Podcast-Höhrender, der den Podcast nur nebenbei hört, auf einmal wieder aufmerksam wird auf den Podcast, weil plötzlich nichts gebabbelt wird, sondern...

Leander: Ja ne, so, Außer dann hab ich die Vögelchen bei dir im Hintergrund gehört, als wir erstell waren. Ja.

Alexander Metzler: Die Nymphis sind heute gut drauf, weil es geregnet hat. Dann sind die ganz aufgeregt, weil sie duschen können. Jetzt lieben die.

Leander: Ja, alles geil. Ja, ich finde aber auch, wir haben schon viel, vieles gesagt, was ich sagen wollte, was da sinnvoll ist. Und also ich finde noch eine, aber jetzt fällt mir gerade noch eine Sache ein, die ich auch interessant finde. Und ich bin mal gespannt, ob ich das in der Nuance so hinbekomme, das in Worte zu formulieren. Wir haben ja fast wie so eine panische Angst davor. Dass andere uns nicht mögen könnten. Also so in unterschiedlichen Ausprägungen. wenn man da so drin ist in diesem Tunnel, dann denkt man, wenn mich dann Person X nicht mögen könnte oder diese Eigenschaft doof, findet. Es fühlt sich ja so an, wäre das das Ende der Welt. Aber andersrum kann man sich auch mal fragen, es gibt doch auch manche Menschen, die magst du nicht oder findest manche Eigenschaften nervig. Und das ist auch okay. Also so also das.

Alexander Metzler: ist kein Weltuntergang.

Leander: Ja, nimmt so, finde ich, das so raus, wenn man denkt, ja stimmt, ich mag auch manche Menschen nicht und das ist aber... Und das ist für mich aber auch fein. Ich denke dann so, lass Thorsten Thorsten sein. Nix gegen dich, Thorsten. Ist nicht mein Fall, aber der darf so sein. So, ist auch in Ordnung. Und andere haben das auch mit dir und das ist vollkommen in Ordnung. Wir müssen nicht alle alles mögen. Es ist vollkommen fein. Wir haben unterschiedliche Geschmäcker. Ich weiß auch, wenn ich Thorsten nicht mag, dass das ganz viel mit mir zu tun hat. Auch das ist in Ordnung. Und ich finde, kann so das Drama daraus nehmen, mich dann mal wer nicht mag. Es gibt auch Leute, die findest du vielleicht sogar richtig scheiße. Auch das ist in Ordnung. Wenn es Leute gibt, da wird deine Welt ist nicht... Also wenn da Leute rumrennen, dich richtig... gibt vielleicht... Also gerade im Internet, wenn du so öffentlich stattfindest wie ich oder du, gibt es bestimmt Leute, die mich richtig scheiße finden sogar. Die wirklich richtig sagen... Leander ist der letzte Mensch. Ich bin jetzt nicht die Nummer 1 Projektionsfläche, da gibt es bestimmt andere Menschen in der Öffentlichkeit, mehr.

Alexander Metzler: Ich finde, wir kriegen da bis jetzt relativ wenig ab von der Welt da draußen.

Leander: Ja, also hier und da ... K-k-komm das vielleicht schon mal durch. Bro thinks she's a philosopher. Mein kurzer ... Ja, mein kurzer Ausflug auf TikTok. Ja. Ähm ... Ja, auf jeden Fall, ähm, gibt's das, und das ist auch in Ordnung. Und das erzähl ich mir grade auch. So, weil es immer wieder gut ist, daran zu erinnern, dass es auch vollkommen in Ordnung ist. Weil ich mag auch manche Menschen nicht, manche Menschen ... Und wenn das auf Gegenseitigkeit beruht ... Halleluja, ist doch perfekt!

Alexander Metzler: fand aber immer gut den Spruch. Hab ich Neusch gerade wieder zitiert.

Alexander Metzler: Man muss ja mit denen nicht abends abhängen zusammen und seine Freizeit verbringen. Und wenn man sich im Supermarkt an der Kasse trifft, kann man sich trotzdem grüßen und einen schönen Tag wünschen und dann geht man wieder seine Wege. Was ich in dem Zusammenhang ja auch glaube ich schon das Öfteren gesagt habe, aber vielleicht auch für neue, die dazukommen in der Gleichmordprobe, was ich sowas von entspannt und tröstend finde, ist die Tatsache, wenn man mal darüber nachdenkt, also was geht es denn?

Leander: besten Fall.

Alexander Metzler: Ich mache mir Gedanken darüber, was andere über mich denken. Die anderen machen sich aber in erster Linie auch darüber Gedanken, was andere über sie denken. Also jemand... Thorsten denkt jetzt gerade darüber nach, was ich über Thorsten denke. Ich denke... nachdem du ihn outgecallt hast. Ich denke aber gar nicht über Thorsten, sondern ich mache mir gerade selbst Gedanken darüber, was Thorsten und Leander über mich denken.

Leander: Vor allem nachdem ich hier in der Out gekollt hab, auch noch. ...

Alexander Metzler: Das heißt, die Sorge, der Thorsten hat, dass ich über ihn nachdenke, die findet gar nicht statt, weil ich gar nicht die Kapazität habe, über Thorstens Leben nachzudenken, weil ich viel zu sehr mit meinen eigenen Lebens- und Gedankensachen zu tun habe. Das heißt, dieses, was andere über mich denken, findet halt viel, viel, viel, dramatisch viel weniger statt im Leben, als wir das vielleicht gerne hätten.

Leander: Ja.

Alexander Metzler: Oder von dem wir das annehmen, es so ist. Gleichzeitig könnte man an der Stelle auch enttäuscht sein. Was, der Alex sagt, die anderen denken nicht so viel über mich nach. Das gibt's doch gar nicht. Ich hab gedacht, ich will ja das Thema. Aber mach dich locker, du bist nicht das Thema. Alle anderen denken in erster Linie erst mal über sich selbst nach. Und wenn sie dann vielleicht noch Oder wie sie nachgenommen werden von anderen.

Leander: Oder wie sie über sich selber nach, war ja noch gut. Aber genau, die denken auch über die anderen nach, aber anders. Nicht indem sie dich bewerten, sondern Angst davor haben, wie die wieder selbst gesehen werden könnten.

Alexander Metzler: Ja, oder wir sie bewerten. Aber wir bewerten sie gar nicht, weil wir keine Kapazitäten dafür haben. Es findet gar nicht statt. Und wenn überhaupt, dann findet es so ganz kurz statt, irgendwo im Gehirn. Und fünf Minuten später fliegt eine Taube da oben vorbei, dann bin ich schon wieder abgelenkt. Da denk ich über ganz andere Sachen nach. Also, das fand ich immer sehr tröstend, wenn man sich das mal ... vergegenwärtigt, wie wenig Substanz diese Angst ... eigentlich hat. Und trotzdem, also Thema, woher kommt es denn eigentlich, sind wir ursprünglich ja als Rudeltiere, also als Menschen, die in kleinen Gruppen zusammen gelebt haben, bevor unsere Zivilisation Einzug gehalten hat. Und da, die Theorie sagt eben, dass deswegen uns dieses Gemochtwerden oder was andere von uns denken, deswegen so wichtig ist, weil das damals einfach überlebenswichtig ist oder war, Teil von so einer Gruppe zu sein. und nicht ausgeschlossen zu werden. Denn wenn du so die Theorie aus dieser Gruppe, aus diesem Rudel ausgeschlossen worden bist, dann war das so gut wie ein Todesurteil, weil du alleine gar nicht überleben konntest. Du musstest immer die Sicherheit und den Support der Gruppe haben. Und deswegen, und wir sind nun mal auch soziale Wesen, sagt man, ist das uns heute immer noch so wichtig, was andere über uns denken, damit wir diese Ablehnung nicht bekommen, weil tief darunter dann letzten Endes auch wieder die Angst vorm Tod steckt, also dieses ausgeschlossene... Von einer Gruppe und einer Todesangst ist immer eine sehr nachvollziehbare Angst. Deswegen ist uns das auch so wichtig. Ich würde sagen, am Ende ist es, glaube ich, die Kunst, da eine gesunde Balance zu finden zwischen, ich möchte mich gerne ausleben und ich möchte gerne auch exotische Seiten von mir zeigen, wenn das mein Bedürfnis ist. Aber gleichzeitig auch zu gucken, dreh dich nicht zu vielen Leuten damit auf die Füße. Und da gibt es auch, glaube ich, nicht die goldenen Regeln. Da muss man gucken, wie man durchs Leben navigiert. Und wie gesagt, Fingerspitzengefühl ist da, glaube ich, eine gute Sache.

Leander: ehrlich zu sich sein oder gibt es dann auch verschiedene Typen einfach die einen neigen dann das in die Richtung eher zu über bewerten die anderen bewerten es in die andere Richtung weil wenn du people pleaser bist glaube ich dann ist der Satz ja ich will anderen nicht auf die füße treten der kommt dann sehr früh und dann machst du eigentlich Sachen wo du wenn du ehrlich hinguckst okay Ich jetzt wirklich jemandem auf die fiese oder habe ich einfach nur schiss mich zu zeigen da lohnt es sich sehr ehrlich mit sich zu sein und das auch muss gerade auch wieder an Meine meine retreats und seminar denken gerade auch weil meine tritt ja gerade erst her ist es ist so frisch Dass man dann sagt nee das kann ich jetzt nicht erzählen das kann ich den jetzt nicht zumuten ja bro du bist auf einem lebensphilosophen retreat wenn nicht hier wo dann

Alexander Metzler: dann.

Leander: Wo dann? Also natürlich ist das gar kein Problem, das ist das Beste, was du machen kannst, aber der Verstand sagt, nee, das ist bestimmt zu viel und dann, ich will mich jetzt auch nicht in den Mittelpunkt stellen. Du sollst dich in den Mittelpunkt stellen, du bist für dich hier. Du bist nicht da, für die Gruppe einen guten Einfluss zu machen. Dann ist immer noch mein Job als Trainer, wenn du dir zu viel Raum nimmst, irgendwann zu sagen, so okay, alles klar. Jetzt reicht's langsam, ne, jetzt nimmst du dir gerade, du bist einer von 14, wird gerade ein bisschen viel, ist dann meine Aufgabe, das zu machen. Du gibst dich so rein, du dich reingeben willst, weil du bist ja zum Forschen da. wenn du dich nicht reingibst, ist ja für die anderen vielleicht auch extrem hilfreich. Also da kann man ruhig mal auch so bisschen ausloten und wenn man dazu neigt, sich sehr zurückzunehmen, kann man ruhig mal den anderen auch mal etwas mehr zumuten, als man das eigentlich will, weil der Verstand macht das häufig dann viel zu klein.

Alexander Metzler: Würdest du sagen, ja, würdest du mit Sicherheit sagen, aber kann man ja auch noch mal ansprechen, also gibt es Personen in deinem wo du sehr genau aufs Feedback hörst und gibt es Personen, wo du das anhörst und denkst so, ja, okay, da rein und da raus. Wie navigierst du da so durchs Leben persönlich?

Leander: Ja, schon. weil, also, ich finde halt, dass auch noch mal ein kurzer Punkt, ich auch machen wollte, dass, also, wenn Leute dich bewerten, bewerten sie ja nicht dich, sondern das Bild, was sie von dir haben, was stark verzerrt ist durch deren Erfahrung, Erwartungen, durch deren Story. Niemand sieht dich so, wie du bist. Alle sehen dich immer nur so, sehen ein Abbild von dir. Jede Person sieht wirklich anders als Personen wahrnehmen und bewerten.

Alexander Metzler: Mhm.

Leander: Und da nehme ich natürlich von jemandem, der mich gerade nur mal kurz gesehen hat und irgendwas in mich reinprojiziert, ist es ein ganz anderes Feedback, als wenn jetzt eine Bella, die mich jahrelang kennt und dann da was beobachtet und sagt, das nehme ich natürlich viel ernster, weil ich auch weiß, dass sie das auch vorher abwägt und nicht irgendwie jedem Impuls einfach so raus in die Welt sendet. Und es gibt so manche Menschen, da ist mir dann irgendwann auch wirklich so egal. Ich hatte mal über Bande So ein Kumpel von einem Kumpel, hat irgendwie immer, also mein Kumpel hat dem immer Videos von mir gezeigt und der Kumpel hat mir dann immer das Feedback von seinem Kumpel über mich weitergeleitet. Der hat gesagt, der findet dich da aber sehr, dass du da sehr in der Selbstdarstellung warst bei diesem einen Vortrag. Oder da fand der, dass das so und so war. Und irgendwann habe ich dann zu meinem Kumpel gesagt, ich will nichts mehr hören von dieser Person. So, lass mich einfach in Ruhe damit. Der darf das denken. Man muss ja auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Aber das ist einfach Bullshit und der kennt mich nicht. Und ... Wenn's ihm so wichtig ist, er mir eine Mail schreiben. Aber dieses dann noch über Eck brauch ich nicht. Will ich auch nix mit anfangen? Muss ich mir auch nicht reinziehen? So, der hat irgendeinen Film mit mir. Und projiziert ja jetzt immer irgendwas rein. Muss ich mir nicht geben. Also, insofern find ich das schon sehr

Alexander Metzler: Was hast du von der Information?

Leander: Unterschiedlich und das merke ich auch schon in der Art dann wie jemand spricht. Bei dir auch?

Alexander Metzler: Ja, ganz ähnlich. Klar, gibt so ein Inner Circle in meinem Leben, da würde ich bei jedem, euch beide, also dich und Bella natürlich auch eingeschlossen. Also Menschen, mit denen ich viel zu tun habe, denen ich viel Zeit verbringe, von denen ich glaube, dass sie mich gut kennen. Familienmitglieder, enge Freunde. Da würde ich ganz genau zuhören, wenn die mir mit Alex, ich würde gern mal was sagen kommen, dann würde ich da ganz große Ohren machen.

Leander: Mhm. Ja.

Alexander Metzler: Was noch nicht bedeutet, dass ich das dann richtig oder falsch finde, sondern ich würde in allererster Linie erst mal sehr intensiv und offen zuhören. Und ... Genau, genau. Und dann auch reflektieren. Das ist übrigens auch, ne? Ist vielleicht noch mal ein guter Punkt, wenn mal so ein Feedback kommt ... von einer Person, von der wir auch auf die wir auch Wert legen. Die erste Reaktion, die so impulsiv kommt, ist ja immer die Verteidigung.

Leander: wirklich verstehen wollen, woher das kommt und die...

Alexander Metzler: Also sofort irgendwie Visier runter. nee. Was? Nee. Ich ... Was? So? Nee. Das ist, glaub ich, sehr menschlich, aber hilft nicht, wenn grade, wenn sich eine Person öffnet und Feedback gibt. Dazu gehört ja auch Mut. Also selbst unter engen Freunden. Muss man da einen gewissen Punkt erwischen, wo man auch selbst in seiner Kraft ist und sagt, du, ich hab da so ein Thema, ist mir unangenehm, ich würd gern mal mit dir darüber sprechen.

Leander: Hm.

Alexander Metzler: gehört Mut dazu, wenn der andere dann sofort in so eine Verteidigungshaltung geht, was menschlich nachvollziehbar ist, was aber halt nicht hilft in der Situation, sondern hilfreich ist dann halt wirklich zuhören. Und vielleicht muss man erst mal gar nichts direkt dazu sagen, sondern nimmt es mal mit, eins, zwei Tage schläft mal drüber und reflektiert mal und versucht es auch mal durch die Perspektive der anderen Person zu sehen. Und in den allermeisten Fällen wird man feststellen, okay ... Da ist ein gewisser Prozentsatz an Wahrheit drin. Zumindest aus der Perspektive der anderen Personen. Was man damit macht, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber diese Bereitschaft erst mal zuzuhören und erst mal sagen, das ist mir wichtig, was du mir sagst. Vielleicht bin ich erst mal überfordert, dann kann ich auch das sagen. Puh, das ist jetzt aber ganz schön ... Überfordert mich grad voll, was du sagst. Aber danke, dass du es mir gesagt hast. Ich nehme es mit, ich denke mal darüber nach. noch mal drüber reden. Es ist ja gar nicht die Verpflichtung, sofort auch dazu eine gute Stellung zu haben oder eine schlaue Antwort zu haben. Das ist, ich, nicht notwendig, muss nicht unbedingt sein. Aber dieses nicht sofort Visier runter, nicht sofort in Schutzpanzer, nicht sofort in so einer Verteidigungssituation ist, glaube ich, dann eine zwischenmenschliche Kommunikation, wie gesagt, mit Menschen, die uns wichtig sind. Wenn da irgendein Pro von der Straße kommt und sagt, ey,

Leander: Ja.

Alexander Metzler: Was hast du keine Ahnung für? Was für Schuhe da? Was für Schuhe? Ja, sorry. Tut mir leid, dass es dir nicht gefallen. Tut mir wirklich sehr, leid. Ja, keine Ahnung. Also, ja.

Leander: Scheiße aus.

Leander: So, tut mir sehr leid.

Leander: Ja, ich habe einen, mir ist ja auch gerade nochmal eingefallen, also ich bin auch, ich gucke dann auch genau hin, auch wenn so Feedback kommt, auch bei Seminaren zu irgendwelchen Übungen oder so, gerade wenn auch gemischtes Feedback kommt, ist halt einfach immer sehr individuell, aber ich habe gerade jetzt bei meinem letzten Retreat habe ich eine Tanz-Playliste bei einer Tanzmeditation auch nochmal grundlegend neu gedacht. Es gab zu genau diesen gleichen Songs haben schon Leute gesagt, ey Leander, du hast den Geilsmusikgeschmack, da war jeder Song banger, es hat so Bock gemacht. Aber beim Seminar im letzten Jahr kamen relativ viele Rückmeldungen, so, boah, das war irgendwie nicht so, ich konnte da nicht so gut drauf tanzen, ist mir sehr schwer gefallen, ist dann auch eine gute Übung, ne, also kann man auch so sehen, so, ja, was machst du dann damit, wie gehst du damit Aber hab dann jetzt dann die Playlist dann auch, weil es halt einige waren, die es gesagt haben, dachte, gut, ist mein Geschmack, aber ist ja gut zu wissen, wenn... für einige Leute, dass dann gar nicht funktioniert, wenn man diese Musik nicht mag oder dann auch so. Dann habe ich halt ein paar Sachen verändert und die und halt ist noch mal vielfältiger gemacht, dass dann nicht, dass dann die Leute bei, für jeden irgendwie zumindest gute Momente dabei sind. Und das hat, glaube ich, auch sehr gut funktioniert. Also das auch zum Beispiel, wo dann auch so was ich ja in meiner Ehre als Trainer angegriffen werde und meinem tollen Musikgeschmack und dann aber trotzdem dann zuzuhören zu sagen, ja, okay, vielleicht gehe ich da nochmal drüber und zwar total cool.

Alexander Metzler: Ja.

Leander: Jetzt dann dieses Mal.

Alexander Metzler: Ja, dann möchte ich mich aber zum Ende dieser Folge auch mal selbst beweihräuchern, so wie du das schön am Anfang gemacht hast, damit sich der Kreis wieder schließt. Ich finde meine Tanzskills auch noch nicht toll, aber ich werde da wirklich besser zu dansen im öffentlichen Raum. Was ja für mich auch so ein rotes Tuch öfter mal war. Also in so einer Elektromasse einfach da stehen und so bisschen wippen, das geht schon.

Leander: Find ich gut.

Leander: Und dann... geil! Ja.

Alexander Metzler: Auch gerade in deinen Seminarsettings, wo ich ja hier und da auch mal dabei war, dann so Sachen und auch Exotic Dance. Beim Handpan Festival habe ich ja auch wieder elegant umgangen, aus der Lounge oben schön zugeguckt im Safe Space. Aber das gelingt mir ein bisschen besser, als es früher war. Also da bin ich auch auf einem guten Weg. Da kann man sich dann auch mal selbst auf die Schulter klopfen und sagen, yay.

Leander: Mhm.

Leander: Ja, recht gut. Yes, schön. Abschließend sind nicht mehr so viele da. Wobei, unsere Quote ist ja gar nicht so schlecht. Aber das hätte man auch am Anfang sagen können. Berlin findet statt ... Doch, genau, ist ja in einer Woche. Wir haben gesagt, wir ziehen durch. Und ja ...

Alexander Metzler: Mhm, mhm, mhm.

Alexander Metzler: Also wir müssen es jetzt noch mal mit dem Veranstalter gegenchecken. Deswegen hab ich auch am Anfang nichts gesagt, weil das ja jetzt noch nicht final stattgefunden hat. das auch ... Also wir ... Sagen wir mal, wir ...

Leander: Aktion!

Leander: Ja, das ist für die, ich glaub, also die klang ja so, als wollten die weiter durchziehen, also deswegen glaub ich... Ja.

Alexander Metzler: Ja, ne? Habt auch so verstanden. Also wir würden auch grünes Licht geben für Berlin. Wer jetzt noch dran ist und schon Tickets hat, atmet auf. Das ist der Moment.

Leander: Und Dankeschön auch für die, die jetzt noch geboot haben. Und wenn ihr das jetzt noch hört, es ist noch eine Woche Zeit. Leute, wir sind in Berlin, kommt vorbei, das wird phänomenal. Es wird ein gemütlicher Rahmen, das heißt, ihr könnt uns noch mehr belagern auch, wenn ihr mögt. Selfies machen, abhängen, quatschen.

Alexander Metzler: Ja.

Alexander Metzler: Bis jetzt wird es ein gemütlicher Rahmen. Kann natürlich sein, dass das in einer Woche 500 Leute auf einmal sind. Kann alles passieren. Alle Infos auf gleichmutproben.de Leander mein Lieber, da werde ich schon heißer. Wie immer, war es mir ein Fest.

Leander: Das ist jetzt noch richtig explodiert. Ja. Ja, auch das ist schön. Yes. Yes.

Leander: Yes, mir auch. Und ich muss jetzt mal schnell auf Instagram gehen. hab einen wichtigen Post eben programmiert, der ist jetzt rausgegangen. Ich hoffe, da hat alles geklappt. Da muss ich jetzt gerade mal nachgucken.

Alexander Metzler: und

Alexander Metzler: Wow!

Alexander Metzler: Dann guck du mal danach und ich sag Tschö, ihr Lieben, Dank, bis zum nächsten Mal, ciao ciao und bye bye.

Leander: Adiós!

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